Das tut sich am Endantrieb (Archivversion)

Über die Ausgangswelle flieht das Drehmoment ins Freie. Das Ritzel rotiert nur noch mit 7036 Umdrehungen, das Drehmoment beträgt hingegen beachtliche 213 Nm. Keine leichte Aufgabe also für den Endantrieb, der die Kraft nun zum Hinterrad übertragen muss. In der Regel muss eine im Grunde genommen sehr filigran gefertigte Kette den Belastungen standhalten, bisweilen übernimmt ein Kardan-Antrieb oder – wie hier abgebildet – ein Zahnriemen die Aufgabe. Ob nun Stahl oder Gummi: Was zählt, ist Widerstand: Fast eine halbe Tonne zerrt beim Highspeed an Kette oder Riemen, beim Gasaufreißen in den niedrigen Gängen sind es sogar mehr als eine Tonne, die Riemen oder Kette aushalten müssen. Der Antrieb selbst rauscht mit 110 km/h über Ritzel und Kettenrad. Die Endstation ist groß und rund. Nun muss der Hinterreifen das Feuerwerk von vorn auf die Straße bringen. Das Drehmoment ist mit jeder Untersetzung angestiegen, liegt nun bei mächtigen 589 Nm. Und dabei ist die Kontaktfläche zwischen Reifen und Asphalt nur wenige Quadratzentimeter groß.

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