Davidson, Willie G.: Interview (Archivversion)

Drei Fragen an Harley-Boss
Jeffrey Bleustein*

Was ist für Sie der größte Harley-Erfolg? Dass die Marke noch immer existiert – und expandiert. Wir konnten den Gesamtumsatz zwischen 2001 und 2002 um 20 Prozent steigern. Das war nicht immer so, kurz nach dem Buyout 1981 mussten wir fast die halbe Belegschaft entlassen. Harley wird 2003 rund 290000 Motorräder produzieren, zehn Jahre zuvor waren es lediglich 70000. Der Umsatz der Company betrug 2002 gewaltige 4,1 Milliarden Dollar. Wie wollen Sie diesen Status halten? Unter anderem durch ein spezielles Programm, mit dem Händler in den USA junge Leute an das Motorradfahren heranführen, und durch preisgünstige Einstiegsmodelle wie die Sportster. Und wie geht es weiter, etwa mit neuen Modellen? Wir müssen nicht jede Nische besetzen, sondern wollen unser Profil bewahren und sogar schärfen. Harley wird keine ein- oder vielzylindrigen Mainstream-Bikes bauen. Jeder Kunde soll – mit Hilfe unseres umfangreichen Zubehörprogramms – stets ein individuelles, einzigartiges Motorrad bekommen.

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