Supercross-WM in Atlanta/USA Aufsteiger gegen Überflieger

Nach drei Lehrjahren in der 250er-Klasse der US-Supercross-Meisterschaft ist der Deutsche Ken Roczen jetzt in der 450-cm³-Klasse angekommen, wo es um einen offiziellen Weltmeistertitel geht. Und um den kämpft er gleich mal mit.

Foto: Cudby/KTM

Ryan Villopoto als Überflieger zu bezeichnen ist sicherlich gerechtfertigt: 2013 gewann der 25-jährige Kawasaki-Pilot aus Seattle/USA bereits zum dritten Mal hintereinander die Supercross-Weltmeisterschaft. Nach den ersten acht von 17 Rennen der Saison führt er wieder die Zwischenwertung an – doch da ist jetzt einer, der hat sich wie eine Klette an ihn drangehängt und lässt nicht locker: WM-Newcomer Ken Roczen folgt Villopoto mit nur neun Punkten Rückstand in der Tabelle, vom drittplatzierten Suzuki-Fahrer James Stewart hat sich KTM-Werkspilot Roczen bereits um
17 Zähler deutlich abgesetzt.

Mit dem Sieg beim bisher letzten Lauf im Georgia Dome in Atlanta hat Roczen, der 2011 Motocross-MX2-Weltmeister war, auch seinen erfahreneren Teamkollegen Ryan Dungey überflügelt, der immerhin schon zweimal Supercross-Champion war. Den Triumph in Atlanta, erst der zweite seiner Karriere in der Supercross-WM-Kategorie, erkämpfte sich Roczen im direkten Duell mit Ryan Villopoto in den letzten sechs Runden des Rennens. „Auf dem Podest zu landen ist toll“, sagte der 19-Jährige, „aber mit einem Sieg nicht zu vergleichen.“ Weil Dungey hinter Villopoto Dritter wurde, feierten zwei KTM-Fahrer auf dem Podest.

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