Di Biagio, Carlo: Interview (Archivversion) Interview

Zum 1. April löst Federico Minoli, 53, Carlo di Biagio, 50, als Geschäftsführer ab. Minoli war bereits von 1996 bis 2000 Ducati-Boss, dann Aufsichtsratspräsident.

?Warum gehen Sie?Ich bin Römer, es zieht mich in meine Heimatstadt zurück. Außerdem suche ich nach sechs Jahren Ducati eine neue berufliche Herausforderung.?Wie sehen Sie die Zukunft von Ducati?Positiv. Die Entwicklung der Marke seit der Übernahme durch die Texas Pacific Group im Jahr 1996 lässt sich in mehrere Phasen einteilen. In der ersten, die ich als Finanzchef mitgestaltet habe, ging es vor allem darum, die Finanzen in Ordnung zu bringen. Da hatten wir wenig Geld für Investitionen. In Phase zwei, während der ich Geschäftsführer war, haben wir neue Motorräder entwickelt, von der Monster S4 über die 999 bis zur Multistrada und nicht zu vergessen natürlich unseren MotoGP-Renner Desmosedici. Und jetzt kommt Phase drei: Die Finanzen sind in Ordnung, die Modellpalette ist erneuert, das Werk sehr modern. Die Voraussetzungen für die weitere Entwicklung sind gut, ich gehe ruhigen Gewissens.

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