die profisin dieser Reihe stellt MOTORRAD Betriebe vor, die spezielle Reparaturen und Optimierungen ausführen (Archivversion) Auf dem richtigen Dämpfer

Vor Fahrwerksschwächen ist kein Motorradfahrer dauerhaft gefeit – weder Rennfahrer noch Gelegenheitsbiker. Einziger Unterschied: Viele Hobbyfahrer erkennen den Grund von Fahrwerksunruhen nicht oder viel zu spät, während sich so mancher Profi wie die Prinzessin auf der Erbse verhält und schon auf geringste Veränderungen an Gabel oder Federbein mit deutlich variierenden Rundenzeiten reagiert. Doch auch der Amateur profitiert von den Fähigkeiten der Fahrwerksspezialisten, die sowohl komplette Original-Federbeine oder -Gabeln reparieren als auch feinste Einstellungsänderungen an teuren Zubehörprodukten durchführen.Prinzipiell lässt sich in den Spezial-Betrieben jedes Fahrwerk nahezu beliebig modifizieren. Zu den Umbaumaßnahmen gehören beispielsweise härtere, kürzere oder längere Federn, Höher- oder Tieferlegungen, anders zusammengestellte Shims-Pakete - das sind kleine Metallplättchen unterschiedlicher Dicke und Durchmesser, die sich direkt auf das Dämpfungsverhalten auswirken -, Ein- oder Umbau von mechanischen oder hydraulischen Endanschlägen im Dämpfer, modifizierte Zug- und Druckstufenventile, verschleißresistente Dämpfer- oder Kolbenstangenbeschichtungen, neue Dämpfergehäuse oder nachträglicher Anbau von Ausgleichsbehältern und vieles, vieles mehr.Doch nicht alle Kunden wollen gleich einen Umbau – häufig genügt eine Reparatur des beschädigten Dämpfers oder der Gabel. Diese Routinearbeiten kosten je nach Aufwand ab etwa 100 Euro und umfassen unter anderem das komplette Zerlegen der Federelemente, das Reinigen von Metallabrieb im Inneren – wie es häufig bei preisgünstigen Seriendämpfern notwendig ist -, das Erneuern sämtlicher Dichtungen und das Befüllen mit frischem Öl. Hinzu kommen Polierarbeiten, wenn Standrohre oder Dämpferstangen Macken von Steinschlägen oder Riefen aufweisen.

Artikel teilen

Anzeige

Aktuelle Gebrauchtangebote