Die Unfallzahlen gehen zurück (Archivversion) Weniger ist mehr

Das Institut für Zweiradsicherheit e.V. hat frohe Kunde. Die Unfallzahlen verunglückter Biker sind auch 1996 zurückgegangen. Insgesamt verunfallten 36 564 Motorradfahrer (minus vier Prozent zum Vorjahr), davon 858 tödlich. Den kontinuierlichen Rückgang führt das Institut auf die verbesserte Fahrschulausbildung und auf das gestiegene Durchschnittsalter der Biker und die damit zusammenhängende höhere Erfahrung und verminderte Risikobereitschaft zurück. Auch die gesunkenen Kilometerleistungen dürften eine Rolle spielen. Bezogen auf die gestiegene Anzahl von zugelassenen Motorrädern (2,5 Millionen zum Stichtag 1. Juli 1996) sieht die Statistik noch positiver aus: Es verunglückten lediglich 148 Biker pro 100 000 Motorräder, ein starker Rückgang um 11,9 Prozent. Auch die Zahl der tödlichen Unfälle unter Mopedfahrern hat sich auf 134 (Vorjahr 183) reduziert.

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