Dirk Heidolf fährt Supersport-WM (Archivversion) Ost-WeST-BEZIEHUNG

Die Grand-Prix-Karriere von Dirk Heidolf ist zu Ende, nicht aber seine Laufbahn als Motorrad-WM-Fahrer. Der Sachse, seit 2002 250er-GP-Fahrer, steigt in der kommenden Saison um in die Supersport-WM, die im Rahmen der Superbike-WM mit 600-cm³-Vierzylindern und 675-cm³-Dreizylinder-Maschinen ausgetragen wird. Heidolf tritt für das niederländische Team Hoegee-Pioneer-Suzuki an. Sein Teamkollege wird der Niederländer Barry Veneman sein.
Auch wenn die Suzuki-GSX-R-600-Fahrer in jüngster Zeit nicht ernsthaft in das Duell der die Supersport-WM dominierenden Marken Honda und Yamaha eingreifen konnten, gab es doch Achtungserfolge für Veneman – wie zum Beispiel Rang vier bei seinem Heimrennen in Assen und WM-Gesamtrang acht. Was für Hoegee-Suzuki spricht, erkannte auch Heidolf: »Die Holländer sind das einzige Suzuki-Team, das vom Werk noch gewisse Unterstützung bekommt. Außerdem ist es für einen deutschen Rennfahrer sicherlich kein Nachteil, auf einer Suzuki zu sitzen.« Der mit dieser Aussage indirekt angesprochene deutsche Suzuki-Direktor Bert Poensgen dazu lächelnd: »Stimmt, aber Spaß beiseite. Sollte Dirk Heidolf mit Resultaten auffallen, wird uns dazu etwas einfallen.«mtr
www.dirk-heidolf.de

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