Ducati geht an die Wall Street (Archivversion) Ducati geht an die Wall Street

Auch Ducati möchte das derzeit günstige Umfeld nutzen, um die Umwandlung in eine börsennotierte AG zwecks Geldbeschaffung voranzutreiben. Im März will der italienische Motorradbauer an der Wall Street in New York und an der Mailänder Börse notiert sein. Zunächst sollen 50 Prozent des Stammkapitals verkauft werden, doch langfristig wollen die beiden Anteilseigner, die US Investorengruppe Texas Pacific Group, die 75 Prozent von Ducati hält, und ein Fonds der Deutschen Bank (25 Prozent) , ihren Einsatz versilbern und auch die restlichen Anteile der Firma veräußern. Im März wird deshalb auch der Geschäftsbericht 1998 erwartet. Von 28 500 produzierten Motorrädern ist die Rede, 9 000 mehr als im Vorjahr. Insider gehen davon aus, daß der Wert von Ducati beim Börsengang auf 0,9 bis eine Milliarde Mark veranschlagt wird.

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