Ducati Speedweek in Assen (Archivversion) Speedweek

Neben der traditonellen Speedweek im österreichischen Zeltweg mausert sich die Speedweek in Assen zu einem internationalen Meeting von Ein- und Zweizylinder-Viertaktern. Der Ducati Club Nederland lud vom 15. bis 17. August auf den Circuit van Drenthe, und es kamen BoT-Racer aus aller Welt. Etwa Makoto Suzuki aus Japan, der mit einer Guzzi vom Tuner Jingushi in der BoT-Klasse gleich zweimal aufs Treppchen kam (Zweiter und Dritter). Star im Fahrerlager war der Berufschullehrer Pier-Paolo Cattuso mit seiner wassergekühlten Vierventil-Guzzi, auf deren Verkleidung stand «La guerra continua«, der Krieg geht weiter. Das war ein Scherz, sollte die Konkurrenz aber schon mal das Fürchten lehren. Doch noch rennt die Cattuso nicht, erst recht läßt der angekündigte Rennkit noch auf sich warten. In vier Rennen am Sonntag gewann der Ex GP-Star Cees Doorakkers, der deutsche Jens Hoffman schaffte im Sound of Thunder den vierten Platz. Die Ducati-Week entpuppte sich mehr als Glanzauftritt der Guzzi denn Ducati. Denn der Engländer Ian Cobby gewann sowohl das Sound of Thunder-Rennen als auch die Euro-BoT-Klasse auf einer Tigcraft-Guzzi.

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