Durchzug

Gaaaas, und ab geht die Post. So liebt es der Biker, deswegen fährt er Motorrad. Mit einem kurzen Dreh am Gasgriff eine Blechkarosse im Rückspiegel verschwinden lassen, den unerbittlichen Schub beim Beschleunigen spüren. Und das möglichst, ohne drei Gänge herunterzuschalten. Daher misst MOTORRAD den Durchzug, also die Beschleunigung jeder Maschine im letzten Gang, von 60 bis maximal 180 km/h. Die Ausnahme: Bei Motorrädern mit Overdrive, die ihre Höchstgeschwindigkeit nicht im letzten Gang schaffen, erfolgt die Messung einen Gang niedriger. Den entscheidenden Anteil an guten Durchzugswerten hat der Drehmomentverlauf im entsprechenden Drehzahlbereich. Und der wiederum hängt von der Übersetzung ab. Ein lang übersetzter Supersportler kommt im letzten Gang auf schlechtere Durchzugswerte als ein kurz übersetztes Naked Bike mit gleicher Motorisierung. Was hilft, ist Hubraum. Wie die GSX-R 750 beweist, die trotz guter Durchzugswerte (25 von 30 Punkten) im Vergleich zur 1000er (28 Punkte) deutlich abfällt.

Der Top-Test zur GSX-R 750 aus MOTORRAD 04/2004 ist als Download zum Preis von zwei Euro verfügbar.

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