Editorial Der Superbike-Vergleichstest

Auf dieses Testergebnis haben Sie, liebe Leserinnen und Leser, ziemlich lange warten müssen. Erst mit dieser Ausgabe steht der endgültige Gesamtsieger unseres Supersportler-Megatests fest. Wäre alles nach Plan gelaufen, wäre dieser Test bereits in Ausgabe 9/2010 mit der Rennstreckenwertung als drittem und letztem Teil zu Ende gegangen. Aber nach dem Motoren-Desaster auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke in Nardó (MOTORRAD 8/2010) waren wir gezwungen, neue Maschinen auszufassen. Mit neuer Suzuki und Yamaha und reparierter Aprilia brach die MOTORRAD-Testmannschaft erneut auf, um mit Ex-GP-Star Peter Öttl als Zeitenjäger und Tester das Finale einzuläuten.

Nach Tausenden von Testkilometern auf Landstraßen, HighSpeed-Kurs und Rennstrecke, zig abgefahrenen Reifen und einigen Stunden Auswertung am Computer steht der unumstrittene Sieger nun fest: Es ist die BMW S 1000 RR. Kein anderer aktueller Supersportler kann ihr in der Summe ihrer Eigenschaften das Wasser reichen (ab Seite 38).

Ein riesiges Kompliment an die BMW-Mannschaft. Sie hat es im ersten Versuch gleich nach ganz oben geschafft und das wirklich verdient. Niemand hätte es noch vor drei, vier Jahren für möglich gehalten, dass BMW ein solches Motorrad bauen kann. Zu groß schien der Vorsprung der etablierten Hersteller.

Die spannende Frage wird nun sein: Was macht die Konkurrenz? Werden Honda & Co. gegenhalten? Und wenn ja, in welche Richtung? Oder wird sich der eine oder andere Hersteller sogar ganz aus dem Segment der Supersportler zurückziehen? Die nächsten Neuheiten-Messen werden es zeigen. Aber nun viel Spaß beim Lesen!

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