Editorial (Archivversion) Meine Wünsche

Konfuzius sagt: Des Menschen Wünsche zeigen seine Seele. Hier ist meine:
Erst mal wünsche ich mir schönes Wetter. Bitte
in der kommenden Saison kein Schnee bis in den April, erste warme Tage bereits im Februar und dann ein klasse März mit gut 20 Grad. Damit man richtig Lust aufs Motorradfahren kriegt.
Den MZ-Leuten wünsche ich eine Finanzspritze. Die Sachsen bauen einen extrem robusten Motor, selten zeigte einer im MOTORRAD-Langstreckentest ein besseres Ergebnis. MZ muss weiterleben.
BMW wünsche ich weiterhin viel Mut. Die Baju-
waren-Offensive der letzten Jahre war der Hammer. Jetzt vielleicht noch eine 125er bringen oder einen Sportler mit Kettenantrieb.
Mut wünsche ich auch Kawasaki. Z 1000 und
ZX-10R sind gute Anfänge, so sollte es weitergehen. Mein Wunsch an Yamaha: wieder so legendäre
Maschinen wie die XS 400, die XT 500 oder die
XJ 600 bauen. Damit wurden die Massen motorisiert, solche Modelle fehlen heute bei der Marke mit den
gekreuzten Stimmgabeln.
MV wünsche ich bessere Pleuelschrauben, Ducati eine weniger anfällige Elektrik und einen Verkaufserfolg mit der Hypermotard, KTM einen neuen Einzylinder, Triumph hat seinen Weg ohnehin gefunden.
Suzuki wünsche ich, dass es gelingt, die tolle Technik in noch schönere Formen zu bringen. Und Honda? Dem größten Zweiradhersteller der Welt muss man nichts wünschen, der ist schon vorn.
Wichtig: Die Benzinpreise sollten nicht steigen,
die Wirtschaft kräftig wachsen, Deutschland Weltmeister im Fußball werden und Schumi noch mal in
der Formel 1.
Gehen die Wünsche in Erfüllung, ist der Weg frei für eine fantastische Intermot im Oktober, die Kölner Altstadt möge beben.

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