Eisspeedway-WM in Inzell (Archivversion) Das erste Rennen

Am 10. und 11. Februar beginnt im bayerischen Eis-Eldorado Inzell die Eisspeedway-Saison 2007. Mit erheblicher Verspätung und gleich mit einem WM-Knaller. Seit Anfang Januar mussten nämlich alle auf Natureisbahnen geplanten Eisrennen wegen der außergewöhnlich warmen Witterung abgesagt beziehungsweise verschoben werden. So bedeutet der Saisonstart für Günther Bauer und Co. gleich die Qualifikation zur Weltmeisterschaft, denn nur die sechs Erstplatzierten von Inzell erhalten Tickets für den dreiteiligen Eisspeedway-Grand-Prix 2007 in Ufa (24./25.2.), Assen (10./11.3.) und Berlin (17./18.3.). Für Bauer, zweifacher Vizeweltmeister des Jahres 2003, ist es erst das zweite Rennen seit 23 Monaten, nachdem er sich im März 2005 so schwer verletzt hatte, dass er eine gesamte Saison verpasste.
Neben dem 35-jährigen Lokalmatadoren werden in Inzell Stefan Pletschacher (Ruhpolding), Andreas Roth (Leutkirch) und der die Fans polarisierende Österreicher Franz Zorn ihr Glück versuchen.
Vielleicht zum letzten Mal in diesem Stadion, da der Vertrag zwischen der Gemeinde Inzell und dem Veranstalter DMV Südbayern nach dem Rennen ausläuft. Und die Gemeinde kann das Stadion ohne öffentliche Zuschüsse für ein Bundesleistungszentrum des Eisschnelllauf-Sports nicht unterhalten. Voraussetzung für diese Zuschüsse wäre, das Stadion zu überdachen. Doch dafür ist wieder Geld nötig. Ausgang der Angelegenheit: ungewiss. ts
www.dmv-lg-suedbayern.de

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