Eisspeedway-WM in Inzell (Archivversion) deutsche welle

Von 18 Eisspeedway-Grand-Prix-Piloten der Saison 2006 beherrschen immerhin vier die deutsche Sprache: Beim Semifinale in Inzell qualifizierte sich der eingebürgerte, Russland-stämmige Viatcheslav Nikulin bei seinem Comeback nach zwei Jahren Rennpause als Siebter für den Spike-GP, der lediglich aus zwei Veranstaltungen besteht (25./26. 2. Saransk, 11./12. 3. Assen). Zwei Tage zuvor hatte sich der Neu-Bayer, ebenfalls in Inzell, seine zweite Deutsche Meisterschaft geholt.
Robert Eibl erreichte in Inzell trotz seiner Verletzungen, die er sich bei Stürzen in DM-Rennen zugezogen hatte, WM-Platz neun und ist damit beim ersten Grand Prix in Russland immerhin Reserve. Sieger wurde im Finallauf der Russe Junir Baseev, während der fast 58-jährige Schwede Per-Olof Serenius (Platz drei) die Vorläufe dominiert hatte.
Der Österreicher Franz Zorn wurde Gesamtzweiter. Im zeitgleich stattfindenden Semifinale in Moskau dominierten die Russen, aber Zorns Landsmann Harald Simon erreichte trotz Armwunde in einer Gewaltleistung Platz sieben. ts

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