Endurance-WM (Archivversion) China-Böller

Die Vermarkter der Endurance-WM, die italienische Flammini Group, hatte es nicht leicht in dieser Saison. Nach der Abspaltung der drei Langstrecken-Klassiker in Le Mans, Spa und Magny Cours blieben – abgesehen von den 24 Stunden von Oschersleben – lediglich einige 200-Meilen-Rennen für die WM-Serie übrig. Beim Finale im italienischen Vallelunga feierte nach der 320-Kilometer-Distanz das chinesische Zongshen-Team einen Doppelerfolg. Den Sieg holte sich zwar das Team Zongshen 2 (Foto) mit Bruno Bonhuil und Igor Jerman, der WM-Titel jedoch ging an die auf Rang drei eingelaufene Equipe Zongshen 9 mit dem Belgier Stéphane Mertens und dem Australier Warwick Nowland. GMT 94, das einzige Team, das in den Titelkampf noch hätte eingreifen können, musste sich trotz Platz zwei in Vallelunga mit dem dritten WM-Rang begnügen. Alle drei Teams traten übrigens auf Suzuki GSX-R 1000 an.

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