Enduro-WM (Archivversion) 3 : 1 für KTM

1996 waren die Österreicher leer ausgegangen, in diesem Jahr reichte es für drei von vier Enduro-WM-Titeln für KTM. Einen davon, in der kleinsten Klasse bis 125 cm³, konnte sich der Australier Shane Watts bereits beim vorletzten WM-Lauf im schwedischen Hässleholm sichern. Mit zwei vierten Plätzen beim Finale im finnischen Riihimäki war Watts schon beim Feiern, während seine Markenkollegen in den beiden Viertakt-Klassen noch um ihren Erfolg kämpften. In der 400-cm³-Klasse hatte KTM-Mann Mario Rinaldi 30 Punkte Vorsprung auf Husqvarna-Reiter Laurent Pidoux mit zum Endkampf gebracht. Da Pidoux nicht über zwei zweite Plätze hinaus kam, reichten Rinaldi zwei vierte Ränge zum Titel.In der großen Viertakt-Klasse profitierte Kari Tiainen auf heimischem Boden davon, daß kein Gegner in der Lage war, in sein Duell mit dem schwedischen Husqvarna-Fahrer Anders Eriksson einzugreifen. Beide holten einen Tagessieg und einen zweiten Platz. Damit verteidigte Tiainen seinen 14-Punkte-Vorsprung und holte seinen fünften WM-Titel.Einzig der WM-Titel in der großen Zweitakt-Klasse über 175 cm³ ging nicht an KTM. Off Road-Superstar Stéphane Peterhansel auf Yamaha errang seinen ersten Enduro-WM-Titel mit zwei zweiten Plätzen im Finale. Sein letzter Widersacher, der italienische KTM-Fahrer Giovanni Sala, suchte nach dem dritten Rang des ersten Tages mit großer Aggressivität seine letzte Chance und mußte dabei formatfüllend zu Boden mußte.

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