Erfindungen, skurrile, aus dem Patentamt (Archivversion)

Staub und Fliegendreck beeinträchtigen die gute Sicht beim Motorradfahren. Die optimale Lösung dagegen fand Josef S. aus Duisburg: die in den Helm integrierte Visierreinigungsanlage. Dazu rotiert ein Ringvisier, angetrieben von einem kleinen Elektromotor, durch eine mit Reinigungsflüssigkeit und Bürsten gefüllte Kammer im hinteren Teil des Helms. Der daraus resultierende Umfang des Kopfschutzes, Komfortbeeinträchtigungen durch Wasserbewegungen am Hinterkopf oder gar so etwas wie die ECE-Norm scheinen den Erfinder nicht zu beunruhigen. Christian S. aus München und sein Helmlüfter wollen dagegen die Sicherheitsvorschriften erfüllen. Immerhin zeichnen als Anmelder die Bayrischen Motorenwerke. Im Sommer erfrischende Kühlung, im Winter wohlige Wärme, das ist Ziel des mit Klett im Nackenbereich befestigten Ventilators mit integrierten Glühlampen. Doch was passiert, wenn ein Fahrer damit bei Tempo 200 den Kopf dreht?

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