Neuheiten: Ducati Hypermotard-Prototypen Mehr Bilder der überarbeiteten Ducati Hypermotard-Prototypen

Deutliche Veränderungen sind auf den neuerschienenen Fotos zu erkennen: Jetzt mit wassergekühltem Motor, verschiedenen Front- und Seitenverkleidungen und eine Erhöhung des Lenkkopfs sowie des Lenkers.

Foto: bmh-images

Der erste Prototyp der neuen Hypermotard mit wassergekühltem Testastretta-Vierventilmotor, den MOTORRAD-Paparazzo Bernhard M. Höhne unter dem Pseudonym Luigi Focalungo mit der Kamera erjagte (siehe MOTORRAD 11/2012), war ein wüstes
Exemplar. Sein Auspuff sah aus, als wäre er aus den Abfällen eines Heizungsbauers zusammengetackert worden, und seine
Gestalt war so gründlich mit Messtechnik und Aluklebeband verunziert worden, dass er wie ein Ratbike wirkte.

Die zwei neuen Prototypen, die Höhne unlängst vor die Linse fuhren, sehen schon viel besser aus. Das Problem ist nur, dass man als Außenstehender nicht sagen kann, welcher dem späteren Serienmotorrad näherkommt. Zumindest nicht in jedem Detail. Das fällt nur beim Auspuff relativ leicht; er wird höchstwahrscheinlich so aussehen wie auf dem großen Aufmacherfoto. In kühnen Windungen ziehen sich die Rohre um und durch das Motorrad und münden in einen ansprechend gestalteten Endtopf.

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Foto: bmh-images

Was das Gesicht und die Seitenverkleidung der neuen Hypermotard betrifft, so stiftet die Ducati-Versuchsabteilung sehr geschickt Verwirrung. Die Lampenmaske und der Scheinwerfer des Versuchsträgers mit Termignoni-Auspuff (kleines Foto links oben) sind ganz anders geformt als beim groß abgebildeten Motorrad, dem höchstwahrscheinlich die Frontpartie der bestehenden Hypermotard aufgefpropft wurde.Beiden Exemplaren ist gemeinsam, dass sich die Designer noch bemühen sollten, den Kühlwasser-Ausgleichsbehälter über dem liegenden Zylinder zu verbergen.

Eine weitere und wichtigere Gemeinsamkeit der beiden Prototypen besteht darin, dass sie vorne höher stehen als die bisherige Hypermotard und ihre Fahrer dank Lenker mit hohen Risern aufrecht und lässig platzieren. "Das sieht jetzt eher nach Supermoto aus", entfuhr es beim Betrachten der Fotos einem Kollegen mit reicher einschlägiger Erfahrung.
Der Hubraum des Testastretta-Motors bleibt bis auf Weiteres ein Rätsel. Am ehesten wahrscheinlich ist die 125 PS starke 11-Grad-Variante des 848-Motors, der Anfang dieses Jahres in der kleinen Streetfighter debütierte.

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