Erste Tests von Max Biaggi auf Yamaha (Archivversion) Erstbesteigung

Nach seinem Wechsel von Honda zu Yamaha drehte der amtierende 500er Vizeweltmeister Max Biaggi im japanischen Suzuka die rsten runden mit seinem neuen Untersatz. Der ebenso hochtalentierte wie exzentrische Römer kam auf Anhieb hervorragend mit der Maschine zurecht, die in der letzten Saison unter Simon Crafar lediglich einen einzigen GP-Sieg errang und mit dem WM-Gesamtrang sechs des Japaners Norifumi Abe wesentlich hinter den Erwartungen von Yamaha zurückgeblieben war. Was Biaggi allerdings nicht davon abhielt, gleich zwei Stürze aufs Parkett zu legen.Biaggis neuer Teamkollege, der Spanier Carlos Checa, wurde von Yamaha zunächst einmal brüskiert: Der Halbliter-WM-Vierte, der zu den Tests gleich gar nicht eingeladen wurde, darf sich zu Recht verschnupft über die vorzeitige Favorisierung Biaggis zeigen.Zu gleicher Zeit fanden auch die Abstimmungsarbeiten an dem von den Piloten sehnlichst erwarteten neuen Yamaha-Superbike, der YZF-R7, statt. Nach der Entlassung des Amerikaners Scott Russell - der Amerikaner fährt in der nächsten Saison für Harley-Davidson in der amerikanischen Superbike-Meisterschaft - sitzt der bisherige Supersport-Pilot Vittoriano Guareschi im R7-Sattel. Siege werden aber eher von seinem Teamkollegen, dem wilden Japaner Noriyuki Haga, erwartet.

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