Fahren im Herbst (Archivversion) Checkpoint

Schlechte Sicht und rutschige Straßen können im Herbst den Fahrspaß trüben. Worauf Biker Acht geben sollten:

Rutschgefahr: Laub, Fallobst und Schmutz von Äckern verwandeln griffige Straßenbeläge in rutschige Schmierfilme. Vor allem in Alleen und dort, wo Feldwege einmünden, Tempo verringern. Vorausschauend fahren. Falls man überraschend auf Laub oder feuchte Stellen trifft, Gas wegnehmen, nur sanft bremsen, keine abrupten Lenkkorrekturen ausführen, Motorrad über die Gefahrenstelle rollen lassen. Dabei die Kupplung nicht ziehen, um die Motorbremswirkung auszunützen. Schlechte Sicht: Hand vom Gas, wenn die Sicht durch Regen oder Nebel eingeschränkt wird. Auf jeden Fall Abblendlicht anschalten. Für ein sauberes Visier sorgen. Möglichst kein dunkles Visier verwenden, weil der Unterschied zwischen trockener und nasser Fahrbahn schlechter zu erkennen ist. Auch auf den folgenden Verkehr aufpassen, in den Rückspiegel schauen. Orientierung: Niemals nur an den Rückleuchten des Vordermanns orientieren, sondern auch an der Fahrbahnmarkierung. Sicherheitsabstand einhalten.Nässe: Hohe Geschwindigkeit, abgefahrene Reifen und Längsrillen erhöhen das Risiko, dass sich ein Motorrad auf dem Wasserfilm nicht mehr lenken lässt. Auf keinen Fall stark bremsen oder ruckartig lenken. In schattigen Waldgebieten oder in Kurven können auch bei ansonsten trockenem Belag überraschend feuchte und rutschige Passagen auftauchen. Gas weg. Glatteis: Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt lauert besonders in Waldschneisen, auf Brücken und in Senken die Gefahr von Glatteis. Langsamer fahren, abrupte Manöver vermeiden.Kleidung: Warm einpacken. Wer friert, konzentriert sich schlechter und bleibt nicht locker.

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