Fahrlehrer-Weiterbildung (Archivversion)

Top heißt Spitze

Alles hat 1993 angefangen: Viele Fahrschüler beklagten die miserable Führerscheinausbildung, etliche Fahrlehrer sahen die Klasse 1-Ausbildung als fünftes Rad am Wagen, und die Fortbildung der zweiradfahrenden Pädagogen ließ zu wünschen übrig. Damals entschloß sich MOTORRAD zusammen mit engagierten Fahrlehrerausbildern der Verkehrspädagogischen Akademie (VPA) in schwäbischen Kirchheim/Teck, eine qualifizierte Fahrlehrerweiterbildung für den Motorradbereich auf die Beine zu stellen. VPA und MOTORRAD starteten die Topseminare. Dazu wurden Enduroseminare angeboten, besonders beliebt auch die MOTORRAD-Perfektionstrainings am Nürburgring. Bis zum heutigen Tag wurden 190 Topseminar-Teilnehmer und 240 weitere, die bei den anderen Seminaren mitmachten, gezählt; allesamt engagierte Klasse 1-Ausbilder, die ihr pädagogisches und fahrtechnisches Können nochmals verfeinert haben. Die nächsten Termine lauten:Enduroseminar Berching/Altmühltal vom 08.5.-10.5.1996Perfektionstraining Nürburgring vom 30.6.-03.7.1996Alpenseminar Martelltal vom 08.7.-11.7.1996Perfektionstraining Nürburgring vom 28.7.-31.7.1996Enduroseminar Senftenberg vom 29.7.-31.7.1996Perfektionstraining Nürburgring vom 02.9.-05.9.1996Topseminar Kirchheim vom 14.10.-16.10.1996Enduroseminar Kreta vom 26.10-02.11.1996.Teilnehmen können alle Fahrlehrer. Die Veranstaltungen werden als Fortbildung im Sinne des Paragrafen 33 des Fahrlehrergesetzes anerkannt. Nähere Informationen bei der Verkehrspädagogischen Akademie Kirchheim/Teck, Hahnweidstraße 101, 73230 Kirchheim/Teck, Telefon 07021/8 48 00, Fax 07021/8 48 88.
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Fahrlehrer-VPA-Weiterbildung (Archivversion)

»Wenn die Gemeinde den Daiwesweg nicht dicht-macht, heben wir die Sperrung der Uferstraße für Motorradfahrer wieder auf.« Alfons Wallmeyer, Leiter des Straßenverkehrsamts in Soest, ist sauer. Zwischen seiner Behörde und der Gemeinde Möhnesee entbrennt gerade ein possenreicher Machtkampf. Das Soester Amt sperrte eigentlich schon im April die nördliche Uferstraße des Möhnesees zwischen Körbecke und Delecke für Biker, die Verbotsschilder stehen auch. Aber die Anordnung ist noch nicht offiziell. Wallmeyer: »Ich will ein bißchen Druck auf die Gemeinde ausüben können.« Möhnesee soll nämlich am Daiwesweg, der in die B 229 mündet, Verbotsschilder aufstellen. Und zwar für Autos und Motorräder, weil die Kreuzung seit 1987 einen Unfallschwerpunkt bildet. Aber viele Möhneseer Bürger wollen diesen Feldweg weiterhin auf vier Rädern befahren und schätzen deshalb die Soester Entscheidung gar nicht. Thorsten Brandt, Vorsitzender der Motorradinteressengemeinschaft Soest: »Der Feldweg ist auch die kürzeste Umfahrung für die gesperrte Uferstraße.« Wallmeyer wiederum will auch verhindern, daß Biker massenhaft durch den Daiwesweg düsen.

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