Fern-/Abblendlicht

Sehen und gesehen werden - beides sind für uns Biker ziemlich wichtige Punkte. Um das Zweitgenannte zu gewährleisten, fährt jeder bei Tag mit eingeschaltetem Licht. Was dieses leistet, stellt sich erst mit Einbruch der Dunkelheit heraus. Vorrangig ist natürlich die Helligkeit des Lichtkegels, ob bei Fern- oder Abblendlicht. Aber der hellste Spot nützt wenig, wenn er die Fahrbahn nur punktuell beleuchtet. Ebenso entscheidend sind die gleichmäßige Helligkeitsverteilung und die Ausleuchtung des Seitenrands. Das alles wird von den MOTORRAD-Testern nicht nur bei konstanter Geradeausfahrt geprüft, sondern auch beim Bremsen, Beschleunigen oder bei Kurvenfahrt. MOTORRAD hat für das Licht eine spezielle Teststrecke ausgekundschaftet, die mit jeder Testmaschine durchfahren wird: In einem engen Tal bei Stuttgart windet sich eine unbeleuchtete, teils schnurgerade, teils kurvige Piste durch den dunklen Tann, auf der alle genannten Aspekte herausgearbeitet werden können.

Honda hat in die 600er-Hornet einen Scheinwerfer mit zwei Reflektoren und H11-Lampen eingebaut. Viel Aufwand mit guter, aber nicht überragender Wirkung, auf der Teststrecke gab es 14 von 20 Punkten.

Artikel teilen

Aktuelle Gebrauchtangebote