Feuerwehrpumpe mit altem BMW-Zweiventil-Boxer (Archivversion)

Spritzig / Interview / Kurz notiert

Während eine Jubiläumsedition nach der anderen den Abschied vom legendären BMW-Zweiventilboxer versüßt, wird er, soviel ist sicher, auch in Zukunft die Fox antreiben. »Fixe Fahrer fahren Fox« - so auch in diesem Fall: Die Fox steht in der Regel nämlich gleich in zweifacher Ausführung in Diensten der Feuerwehr - als Löschwasseransaug- und als Druckpumpe. Vom luftgekühlten Motor der R 80 unterscheidet sich das stationäre Aggregat hauptsächlich durch eine Gebläseluftschraube am Kurbelwellenzapfen. Wenn kein Fahrwind weht, muß eben ein Ventilator ran. Gestartet wird per Seilzug am Gebläse, und da, wo beim Bike das Getriebe sitzt, treibt eine verlängerte Welle den Kolben der Ansaugpumpe an. Hersteller der Spritze ist die österreichische Firma Rosenbauer. Auflage bisher: mehr als 5000 Stück. Und es sollen noch mehr werden, weil BMW, so ein Sprecher von Rosenbauer, auch in Zukunft die begehrten Zweiventiler liefern werde. als
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Interview (Archivversion) - »Wie warme Semmeln“

Lieferzeiten bei 125er Rollern, bei 16jährigen Neueinsteiger bleibt der Boom dagegen aus.
? Herr Beck, seit 31. März 1996 gilt die neue Führerscheinregelung für die 125er Klasse. Wie lief das Geschäft mit den Maschinen an?Bei Leuten, die keine zusätzliche Führerscheinprüfung benötigen, weil sie den Autoführerschein vor dem 1. April 1980 erworben haben, herrscht große Nachfrage nach Motorrollern.?Welche Typen sind besonders gefragt?Alles, sowohl neu als auch gebraucht, Hauptsache Roller. Der Sfera 125 und der SKR 125 von Piaggio oder der Suzuki AN 125 gehen plötzlich weg wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln. Letztes Jahr standen die noch wie Blei im Verkaufsraum. Zum Glück haben wir genügend Roller vorbestellt, sonst müßten wir den Kunden Lieferzeiten von sechs bis acht Wochen zumuten. Denn großen Boom erwarten wir erst noch: Roller werden spontan gekauft, anders als große Motorräder. Nach den ersten warmen Frühlingstagen stehen die Leute bestimmt Schlange.?Wie läuft das Geschäft mit den 16jährigen Einsteigern?Sehr verhalten. Das liegt meiner Meinung nach am zu teuren Führerschein, zweitens an der unsinnigen Beschränkung auf 80 km/h. Ein Beispiel: Die Yamaha DT 125 wäre eigentlich ein preisgünstiges, gutes Einsteigermotorrad. Aber leider müssen wir den sechsten Gang sperren und zusätzlich eine Reduzierbuchse im Auspuff montieren. Ergo läuft die Maschine eher schlechter als die DT 80 LC. Klar, daß sich kaum ein 16jähriger für so was begeistern kann. Hätte sich der Gesetzgeber zu einem 100- km/h-Limit für die Einsteiger durchringen können, wäre die neue Klasse sicher ein Erfolg geworden.

Feuerwehrpumpe mit altem BMW-Zweiventil-Boxer (Archivversion)

Helmut W. Bönsch +Am 7. April 1996 starb der Motorradpionier Helmut W. Bönsch im Alter von 88 Jahren. Der Ingenieur schrieb seit den 30er Jahren für MOTORRAD, entwickelte neue Meßmethoden für Motorräder, arbeitete als Berater der Zweiradindustrie und engagierte sich als Kommissar bei der Rennsportbehörde FIM. 1958 ging er als Direktor für Produktplanung zu BMW. Ihm hatten es die Bayern zu verdanken, daß BMW zu Beginn des Motorradbooms in den 70er Jahren als einziger deutscher Hersteller mit einer konkurrenzfähigen Modellpalette aufwarten konnte.Keine unbeschränkte HaftungWenn bei einem Unfall Alkohol im Spiel war, reduzieren manche Versicherungen bei der Haftpflicht die Deckungsgrenze von »unbeschränkt« auf eine Million Mark. Dafür reicht schon ein Glas Bier oder 0,3 Promille. Daß von dieser Sparmaßnahme auch Unfallopfer betroffen sind, hält die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen schlicht »für einen Skandal«.

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