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Red Bull X-Fighters-Show in Gizeh Freestyle-Motocross vor den Pyramiden in Ägypten

Irrsinnige Show vor atemberaubender Kulisse: Die Weltelite des Freestyle-Motocross ging vor den 4600 Jahre alten Pyramiden in Ägypten in die Luft.

Den Werbeslogan, wonach die blausilberne Brausedose Flügel verleiht, haben ihre österreichischen Macher in einer weltweit wohl einzigartigen Kampagne umgesetzt: Die sportliche Top-Elite dieser Welt wird von Red Bull gesponsort. Sofern sie nur irgendwie fliegt, schnell oder anderweitig abgehoben ist. Wie Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel, der Allgäuer Motorrad-Freestyle-Profi und mehrfache Weltmeister Chris Pfeiffer oder das amerikanische Ski-abfahrts-Ass Lindsey Vonn. Für den unweit von Salzburg angesiedelten Getränkekonzern scheint sich das millionenschwere Engagement zu lohnen.

Laut Wirtschaftspresse hat sich die Zahl der weltweit abgesetzten Dosen des Energy Drinks von noch knapp zwei Milliarden im Jahr 2004 bis 2010 mehr als verdoppelt, auf deutlich über vier Milliarden - jährlich.Seit 2001 tragen, oder besser fliegen, die Red Bull X-Fighters den geflügelten Slogan in die Welt hinaus: Auf für den speziellen Einsatzzweck leicht modifizierten Crossbikes treten die besten und namhaftesten Freestyle-Motocross-(FMX-)Piloten der Welt in spektakulären Flugshows gegeneinander an. Nach einer Vielzahl von Kriterien ermitteln Punktrichter dabei die Qualität der bis zu 15 Meter hohen und 30 Meter weiten Sprünge. Im K.-o.-Prinzip wird unter zwölf Startern im nächtlichen Showdown vor zahlendem Publikum der Sieger ermittelt. Doch wenn nicht gerade in den Stierkampfarenen von Valencia in Spanien, wo die längst weltweit gastierende Sprungshow einst aus der Taufe gehoben wurde, von Madrid oder Mexiko-Stadt geflogen wird, kann es passieren, dass die Magie des Austragungsorts die Faszination der Luftakrobatik sogar noch übersteigt. Denn abgehobene Locations gehören zum Konzept des pro Jahr nur sechsmal in oder unweit einer Weltmetropole organisierten Stunt-Spektakels (2011 u. a. Dubai, Rom, Warschau, Madrid).

Vor drei Jahren gastierten die X-Fighters zum ersten und bisher einzigen Mal in Deutschland. Eine halbe Nacht lang hielten 15 000 Zuschauer in einem Steinbruch bei Wuppertal zu den von Metal-, Hip-Hop- und Crossover-Sounds untermalten Luftnummern der FMX-Elite den Atem an. Doch neben einem Auftritt auf dem Roten Platz in Moskau war der bisherige Höhepunkt der Welttournee die Show vor dem einzig erhaltenen der Sieben Weltwunder der Antike: im Sand vor den Pyramiden von Gizeh in Ägypten, vor 10 000 Zuschauern in einer 40 Grad heißen Nacht. MOTORRAD will - ausnahmsweise - hiervon nicht groß erzählen, sondern die außergewöhnlichen Fotos dieser nicht alltäglichen Veranstaltung für sich sprechen lassen. Jeder einzelne Sprung dauert knapp vier Sekunden. Nehmen Sie sich für die Bilder ruhig etwas mehr Zeit.

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