Frank Mohr, Instruktor (Archivversion)

»Auf hohem Niveau“

Die Vorrunden sollten die Spreu vom Weizen trennen. Das hat hervorragend geklappt. Die Qualifikanten für die Zwischenrunde beherrschen ihr Motorrad auf wirklich hohem Niveau. Manchem Motorradfahrer konnten wir während des Wettbewerbs Defizite aufzeigen. Auch das gehört zu den Zielen der Aktion. Bis zum Finale können wir uns auf weitere beinharte Auseinandersetzungen in den Parcours freuen, und obwohl ich bislang alle Teilnehmer unter die Lupe genommen habe, oder vielleicht gerade deswegen, könnte ich im Augenblick keine Favoriten ausmachen. Die Spannung steigt.
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Andreas Otto, Organisation (Archivversion) - »Es herrschte Wettkampfstimmung“

Ob Bäcker, Fahrlehrer oder Ingenieur: Am Anfang waren fast alle Teilnehmer konzentriert, in Wettkampflaune und mächtig angespannt. Nach der ersten Übung wurde die Stimmung dann locker, und es gab Szenenapplaus für gute Leistungen, ohne dass sich die Teilnehmer im Wettbewerb etwas geschenkt hätten. Geärgert habe ich mich über das unentschuldigte Wegbleiben einiger Motorradfahrer. Wir hätten die insgesamt 1100 Vorrunden-Plätze nämlich mehrfach verlosen können, und so wurden etliche Interessenten um ihre Chancen gebracht. Selbstbewusste Interessentinnen natürlich auch, und die gab’s vor allem in Ostdeutschland.

Dietmar Schwager, Aral AG (Archivversion) - »Positiv überrascht“

Als Mit-Initiator und Partner der Aktion verfolgen wir das Interesse und die Leistungen der Teilnehmer mit großer Freude und Zufriedenheit. Die Resonanz und die Begeisterung der Motorradfans zeigen, dass die Suche nach dem »Motorradfahrer des Jahres« in der Bikerszene wirklich den richtigen Nerv getroffen hat. Positiv überrascht sind wir auch von der großartigen Medienresonanz in der Tagespresse und von den vielen, vielen Zugriffen auf die Aktions-Homepage, auf der sich Motorradfahrer Tipps für den Alltag auf zwei Rädern holen.

Tierisch gut (Archivversion) - »Auf Wolke sieben“

Hundsmiserabel, das hat Instruktor Frank Mohr bereits bestätigt, war keiner der Teilnehmer. Selbst Filmhund »Phari« meisterte die Aufgaben zur Zufriedenheit der ACTION TEAM-Mannschaft. Die Organisatoren bekamen übrigens durchweg Lob. Nach neun Wochen Vorrunden-Stress und dem Mail von Uli Geyer (siehe unten) hat sich die Orga-Truppe unlängst auf Wolke sieben verabschiedet:...hat es für mich nur für den 11. Platz gereicht, aber dafür habe ich gleich mehrere Erkenntnisse mit nach Hause genommen: 1. Super organisiert und echt sinnvoll die ganze Aktion! Grosses Kompliment an Euer motiviertes Team. Hat trotz Regen echt viel Spaß gemacht. 2. Macht weiter so. 3. Meine persönliche Konsequenz: Üben, üben, üben. Und nächstes Jahr...

Motorradfahrer des Jahres: Impressionen vom Wettbewerb (Archivversion) - Vorrunde mit launiger Zugabe

Tanke schön in Magdeburg. Der Pächter der örtlichen Aral-Tankstelle, xxxxxxxx, hatte nicht nur die famose Idee, auf seinem weitläufigen Gelände eine Vorrunde zur Aktion »Gesucht: Der Motorradfahrer des Jahres 2001« durchzuziehen, sondern nahm diese zum Anlass für eine veritable Bikerfete. Hüpfburg für die Kleinen, Rockband für die Jungen und Pommesbude für die Alten sorgten für gehobene Stimmung, und am Ende durften sich alle noch ein kühlendes Bier genehmigen.Da mochte sich das Organisationsteam von MOTORRAD natürlich nicht lumpen lassen und entsandte wieder einmal den Motorrad-Freestyler Christian Pfeiffer. Der Allgäuer zelebrierte auch in der Magdeurger Börde die ganz Hohe Schule und motivierte die staunenden Teilnehmer zu Höchstleistungen. Selbst wenn der ein oder andere auf zwei Rädern schlechter durch die Parours kurvte als Pfeiffer auf einem, war Instruktor Frank Mohr mit den Ergebnissen zufrieden. Für die Zwischenrunde direkt qualifiziert haben sich: René Oldenburg, Claus Stenzel und Roland Richter.

Motorradfahrer des Jahres: Impressionen vom Wettbewerb (Archivversion)

Bundesverkehrsminister Bodewig, Schirmherr der Aktion
Die Vorrunden beim Wettbewerb »Motorradfahrer des Jahres 2001« sind gelaufen, und fast 1.000 Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer haben dieses Jahr teilgenommen. Das Niveau bei den Prüfungen war sehr hoch. Die Aktion »Motorradfahrer des Jahres« – das hat sich jetzt schon gezeigt – bietet sich als Plattform für ambitionierte Biker bestens an! Erstaunlich viele haben außerdem die Web-Site besucht und dort vor allem die Trainingstipps genutzt. Natürlich hoffen wir, dass dieses Interesse am Thema Sicherheit im Straßenverkehr weiter anhält. Ich drücke den Teilnehmern bei den Zwischenrunden und beim Finale die Daumen und wünsche allen Beteiligten weiterhin eine gelungene Veranstaltung!

Motorradfahrer des Jahres: Impressionen vom Wettbewerb (Archivversion) - Achtung: Frauen-Power

Gut dabei»Als Frau will man sich ja nicht blamieren«, kommentierte Doro Maier, Vierte der Vorrunde in Stuttgart, ihren famosen Ritt durch die Parcours. »Sonst wird man belächelt. Es trauen sich eh so wenige mitzumachen.« Das stimmt leider. Die Frauenquote bei »Motorradfahrer des Jahres« ist verbesserungswürdig. Aber belächelt wurde keine der 71 Akteurinnen. Schon gar nicht Doro Maier (21, Foto) aus Ingersheim, die meisterhaft an der Bremse ziehen kann und sich als Vierte für die Zwischenrunde qualifizierte. Genauso wie Ulrike Kalb (32) aus Kehlheim, die in Frankfurt ebenfalls als Vierte abschloss. Am letzten Vorrunden-Wochenende setzte Linda Schaper (29) aus Braunschweig aber noch eins drauf. Sie gab sich in Hildesheim lediglich dem Sieger xxxx geschlagen und schnappt Doro Maier quasi auf der Zielgeraden das Attribut »Beste Frau im Ring« noch weg.

Vier Fragen (Archivversion)

an marco von Maltzan, Präsident des Industrieverbands Motorrad
?! Können Aktionen wie »Gesucht: Der Motorradfahrer des Jahres« das Bild vom Motorradfahrer in der breiten Öffentlichkeit verbessern?Der IVM begrüßt diese Aktion, weil sie die Beherrschung des Motorrads fördert und damit Fahrfreude und Sicherheit. Der spaßbetonte und dennoch vernünftige Umgang mit dem Motorrad kann bei entsprechender Berichterstattung in den Medien durchaus zu einem positiven Image des Motorradfahrens beitragen. ?! Läge es nicht im Interesse des IVM, derlei Aktivitäten stärker zu unterstützen?Es wäre schön, wenn an Ihrer Aktion noch mehr Motorradfahrer teilnehmen könnten. Ich werde Ihre Anregung aufgreifen und im IVM-Präsidium besprechen. Vielleicht ergeben sich daraus auch Ansätze für die Firmen unserer Mitglieder.?! Brauchen wir mehr Aktionen, die wieder Gemeinsamkeit stiften?Natürlich ist es toll, wenn sich unterschiedlichste Motorradfahrer mit den unterschiedlichsten Motorrädern treffen. Und als Generalist, der alle Motorradfahrer anspricht, erscheint mir MOTORRAD auch besonders für Aktionen prädestiniert, bei der die Gemeinsamkeit betont wird. Andererseits lebt die Motorradszene eben auch von der Vielfalt der Typen - ob Menschen oder Motorräder - und der Freiheit, wer sich mit wem, wann und wo treffen will.?! Übung macht den Meister, Herr von Maltzan. Wann haben Sie zuletzt den langsamen Slalom geübt?In meiner Funktion als IVM-Präsident bewege ich mich im Umgang mit den Vertretern von Politik und Behörden des öfteren im langsamen Slalom...!

Vom Üben an sich (Archivversion)

Den perfekten Motorradfahrer wird’s nie geben. Aber den schlauen – und der übt. Nicht nur die Gefahrenbremsung, sondern auch und gerade alles, was Spaß macht. Wer viel kann, hat nämlich mehr Spaß. Am Kurvenfahren, am Beschleunigen, am Motorrad selbst. Wer gut ist, kann irgendwann soviel wie seine Maschine. Erst dieser erstrebenswerte Zustand eröffnet völlig neue Möglichketien: auf der Piste die Rennsau rauszulassen oder auf der Landstraße ganz unbeschwert die Gegend zu genießen. Bei der Aktion »Gesucht: Der Motorradfahrer des Jahres« geht es also nicht nur darum, dass einer seinen Meister macht, sondern viele zu animieren. Zum genussvollen Üben.

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