Geräuschmessungen

MOTORRAD überprüft das Fahrgeräusch entsprechend den gesetzlichen Homologationsvorschriften für Nachrüst-Auspuffanlagen. Danach wird die Maschine mit jedem Zubehörauspuff jeweils zweimal aus beiden Richtungen über eine zwanzig Meter lange Messstrecke beschleunigt (siehe Skizze).

Zunächst fährt der Fahrer im zweiten Gang mit exakt 50 km/h heran und gibt am Anfang der Messstrecke Vollgas und schließt an deren Ende das Gas abrupt. Anschließend erfolgt die gleiche Prozedur – wieder aus beiden Richtungen – im dritten Gang. Dabei muss der Fahrer konzentriert zu Werke gehen, weil der Schalldruckpegelmesser Geschwindigkeitsdifferenzen sofort als größere Abweichung outet. Weshalb auch nur Werte herangezogen werden, die bei zwei aufeinander folgenden Messungen pro Seite maximal zwei Dezibel abweichen.

Um exakte Ergebnisse zu erhalten, zeichnet MOTORRAD die Werte von acht Messfahrten auf. Aus dem Durchschnitt der acht Messwerte, jeweils reduziert um ein dB (A) (Dezibel) Messtoleranz, errechnet sich dann der Fahrgeräuschwert. Dieser darf bei einem Nachrüstauspuff nicht über jenem der Serie liegen.

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