Vom Rundinstrument zum Display - Die Geschichte des Tachometers

Ein Rad vorn, ein Rad hinten, dazwischen ein Motor und obendrauf der Pilotenplatz - so sieht ein Motorrad aus.

Da sind sich einschlägige Hersteller aus aller Herren Länder ziemlich einig. Es bleibt ja noch genügend Raum für Individualität, sei es bei der Wahl des Motorkonzepts, des Designs, des Zuschnitts für einen bestimmten Einsatzbereich: Cruiser, Tourer, Sportler oder Offroader. Und natürlich bei der Gestaltung der Instrumente, die so immens wichtig sind: Schließlich beweisen sie dem Biker, dass er sich nicht nur schnell fühlt, sondern tatsächlich flott unterwegs ist.

Weil Instrumente aber nicht zur grundsätzlichen Funktionsfähigkeit eines Motorrads beitragen, durften sich Designer an diesem Bauteil über Jahrzehnte austoben. Was dabei herauskam, war bisweilen nicht gerade geeignet, die primäre Aufgabe zu erfüllen: dem Motorradfahrer die aktuelle Geschwindigkeit, die zurückgelegte Wegstrecke und eventuell noch die Tageszeit anzuzeigen – mehr braucht er eigentlich nicht. Die MOTORRAD-Redakteure Michael Orth und Waldemar Schwarz haben den Wandel der Uhren in der Zeit verfolgt und sind dabei auch so manchem Irrweg nachgegangen.
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