Getriebeabstufung

Moderne Motorräder verfügen über fünf oder sechs Gänge, um den Motor im optimalen Drehzahlbereich halten zu können. Wie viele Gänge ein Motorrad braucht und wie die abgestuft sein sollten, lässt sich nicht allgemein beantworten. Entscheidend ist die gelungene Abstimmung. Die ist bei einem drehmomentstarken Cruiser unkritischer als bei einem hubraumschwächeren Sportler mit schmalem Drehzahlband und hoher Endgeschwindigkeit. Bei dem gerät oft schon das Anfahren wegen eines langen ersten Gangs zum Balanceakt zwischen Abwürgen und rutschender Kupplung. Im Fahrbetrieb sind die Anschlüsse wichtig, die Motordrehzahl sollte bei jedem Schaltvorgang nicht zu weit absacken. Der erste Gang ist bei der 1000er-MV recht kurz übersetzt, den großen Drehzahlsprung zum zweiten Gang überspielt sie mit ihrem kraftvollen Drehmoment. Daher gibt es in diesem Kriterium acht von zehn möglichen Punkten.

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