GP-Teams 2001 (Archivversion) Hondas Haifischmaul

Valentino Rossi und Alex Crivillé absolvierten bereits die ersten erfolgreichen Tests mit der Honda NSR 500 von 2001 mit modifiziertem Heck und zentralem Lufteinlass für die Airbox. Wichtiger als die optischen Retuschen ist das neue Fahrwerk, das endlich auch auf Problemstrecken wie Sepang in Malaysia für genügend Traktion sorgen soll. Die Motoren blieben nach dem Desaster des vergangenen Frühjahrs dagegen unangetastet. Neben den Repsol-Piloten Crivillé/Ukawa, den Pons-Fahrern Capirossi/Barros, Jürgen v.d. Goorbergh (Rizla) und Rossi (Nastro Azzurro) will Shell Advance mit einer NSR 500 antreten, hat aber weder Fahrer noch genügend Budget. Regis Laconi, von Red-Bull-Yamaha gefeuert, müsste dort zwei Millionen Dollar mitbringen. Bei Yamaha sind die Paarungen komplett: Biaggi/Checa (Marlboro), Jacque/Nakano (Gauloises/Tech 3), McCoy/Haga (Red Bull), Abe/Cardoso (Antena 3). Kenny Roberts’ neuer Teamkollege Sete Gibernau fuhr in Australien bereits die Suzuki RGV 500 und soll laut Teamchef Taylor »helfen, die neue Maschine zu entwickeln«. Kommentar von Ex-Weltmeister Barry Sheene im australischen Fernsehen: »Sete weiß nicht einmal, wie man einen Schnupfen entwickelt...«

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