Grand Prix Australien (Archivversion) Hoffnungsschimmer

Die MotoGP-Einsteiger Ducati und Kawasaki bringen frischen Wind und neue Sponsoren in den WM-Zirkus, glaubt Grand-Prix-Experte Jürgen Fuchs.

Es wird viel spekuliert um die noch freien Plätze in der GP-Szene. Abgesehen von einigen Top-Piloten und Spitzenteams wissen noch die wenigsten Mechaniker, Fahrer und sogar Teamchefs, wie es nächstes Jahr weitergehen wird. Viele Faktoren spielen bei der Besetzung des Starterfelds eine Rolle. Die Hersteller entscheiden, welche Länder und damit Absatzmärkte sie erreichen wollen. Die Vermarktungsagentur Dorna will aus möglichst vielen verschiedenen Ländern Fahrer, um neue Fernsehrechte zu verkaufen. Für die Teams wird die Frage immer wichtiger, ob der gewünschte Pilot auch Sponsoren mitbringt. Doch die Werbebudgets sitzen in Zeiten der wirtschaftlichen Flaute selbst bei Großkonzernen nicht mehr so locker. Ein siegfähiges 250er-Team muss mit mindestens 500000 Euro pro Fahrer und Saison kalkulieren. Richtig teuer wird es in der MotoGP-WM. Dennoch gibt es hier weniger Probleme, da die Kosten für die Viertakter nicht beim Fünffachen der Zweitakter liegen und die meisten Hersteller kräftig mitzahlen. Mit dem Einstieg von Kawasaki und Ducati und einigen Toppiloten aus der Superbike-Szene kann man auch auf einige neue Sponsoren hoffen.

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