Grand Prix England in Donington Park (Archivversion) »His own story« - die Biographie von Wayne Rainey

Freunde aus aller Welt kamen zur Präsentation der Wayne Rainey-Biographie »His own Story« nach England. Geschrieben vom GP-Journalisten Michael Scott, sollte es, so Rainey, »as beste Buch werden, das je über diesen Sport erschienen ist«. Vor allem aber ist es das Ehrlichste geworden: Der gelähmte Weltmeister erzählt sein Leben mit so radikaler Offenheit, daß er die Prominenz vorwarnte, sie könne sich vor den Kopf gestoßen fühlen. »Kenny Roberts war die entscheidende Figur in meiner Karriere. Ich weiß noch, wie wir zum ersten Mal im Truck saßen und stundenlang irgendwohin schaukelten, um Motorradfahren zu gehen. Wie oftmals später hatte ich keine Ahnung wohin«, schmunzelte Rainey. »Eddie Lawson war mein Kollege. Ich habe ihn aber nie wirklich als Rivalen angesehen. Mit Kevin Schwantz war das anders. Schwantz fuhr teuflisch schnell auf einem Motorrad, das eigentlich unfahrbar war. Vor allem aber war er Texaner, und ich haßte ihn. Michael Doohan war okay, denn er war kein Amerikaner. Er ist einer der echten 500er Fahrer, auch wenn er zu viele Rennen gewinnt. Wenn er wirklich Talent hat, fährt er im nächsten Jahr diese Yamaha«, erzählt Rainey über seine ehemalige Kollegen. Der 1993 in Misano schwer gestürzte Champion schätzt sich »glücklich, daß ich immer noch hier sein und mich über unsere Technik ärgern kann. Das Wichtigste aber ist meine Familie. Mein Frau Shae ist viel zu gut für mich. Mein Sohn Rex ist schon so weit, daß er fragt: An dem Tag, an dem Daddy stürzte - wer gewann das Rennen?«In Deutschland ist das 224 Seiten starke Buch zum Preis von 65 Mark plus sieben Mark Versandkosten bei Michael Sonnick, Dieselweg 5, 67117 Limburgerhof, Telefon 06236-8942, Fax 67245, erhältlich.

Artikel teilen

Anzeige

Aktuelle Gebrauchtangebote