Grand Prix Frankreich in Le Mans (Archivversion)

Kurz und gut

Valentino Rossi räumte in Le Mans den dritten Saisonsieg ab. Doch sein Erzrivale Max Biaggi führte ebenfalls das Rennen an – wenn auch nur für eine Runde.

Die »Chemin aux Boeufs”-Schikane in Le Mans wurde Carlos Checa zum Verhängnis. Der Spanier geriet auf Rollsplitt, den ein vom Asphalt abgeratener Kollege aufgewirbelt hatte, verlor die Kontrolle über seine Yamaha und damit auch die Chance auf seinen zweiten Podestplatz der Saison in der MotoGP-WM. »Als ich mich in die Schikane einfädelte, sah ich, wie Max Biaggi vor mir die Richtung korrigierte, so, als weiche er etwas aus. Nur ich konnte meine Linie nicht mehr ändern”, seufzte der Spanier.Checas Pech war ein Wermutstropfen in einem ansonsten ermutigenden Wochenende für das Yamaha-Werksteam. Beide Fahrer des M1-Viertakt-Reihenvierzylinders hatten sich für die erste Startreihe qualifiziert, am Ende reichte es immerhin zum ersten Podestplatz für Max Biaggi, der sich sogar eine Runde lang mit der Führung im Rennen hatte schmücken können.Ob es der erste Podestplatz für die neue Viertakt-Yamaha bei trockenem Wetter war, blieb umstritten. Valentino Rossi, der mit Ukawa und Biaggi lange Katz und Maus gespielt hatte, holte sich in Runde 21 die Führung zurück und hob gleich darauf die Hand, um einen Abbruch zu provozieren. Der Weltmeister hatte sich durch einige vereinzelte Regentropfen gefährdet gefühlt – magischerweise präzise nach jener Mindestdistanz von 75 Prozent plus eine Runde, nach der die volle Punktzahl vergeben werden konnte.»Wer führt, darf die Hand heben. Diesmal war Rossi der Glückliche, beim Assen-GP des letzten Jahres hat mir eine ähnliche Episode den Sieg in die Hand gespielt«, blieb Biaggi großzügig, der zum Zeitpunkt des Abbruchs bereits 0,6 Sekunden auf seinen Erzrivalen und dessen Honda-Teamkollegen Ukawa verloren hatte. »Ein Sieg wäre nach unseren Schwierigkeiten im letzten Rennen ohnehin zu viel verlangt gewesen«, winkte der Römer ab und bilanzierte lieber die beachtlichen Fortschritte, die das Yamaha-Werksteam nach der deprimierenden Niederlage in Jerez erzielt hatte.Von dort war das Team zu Tests nach Mugello weitergereist und hatte bei schlechtem Wetter eine verbesserte Version des elektronisch gesteuerten und hydraulisch betätigten Kontrollsystems für die Motorbremse ausprobiert. »Wir wussten, dass wir beim Anbremsen ein Problem hatten. Das Motorrad rubbelte mit dem Hinterrad unruhig und schwer kontrollierbar in die Kurve«, räumte Teammanager Davide Brivio ein. »Jetzt verfügen wir über neue Software, die uns viel mehr Einstellvarianten anbietet. Wir hatten in Mugello zwar erst ganz zum Schluss für eine Stunde trockene Bedingungen, trotzdem waren die Fahrer klar schneller.«Und auch im Training zum Grand Prix in Le Mans zirkelten die bislang schwerfällig wirkenden Yamaha-Viertakter plötzlich leichtfüßiger denn je durch die Kurven. »Jetzt kann ich endlich tief in die Kurve hineinbremsen und dabei kontrolliert das Hinterrad zum Driften bringen – mein bevorzugter Fahrstil«, rieb sich Carlos Checa nach seiner überraschenden Freitagsbestzeit die Hände.War seine Fahrweise immer noch spektakulär, so bewegte Biaggi den Viertakter plötzlich so weich, rund und mit den Fingerspitzen, wie er es bis zum Ende der alten Saison mit seinem Zweitakter vorgeführt hatte. »Das elektronische Kontrollsystem für die Motorbremse bringt uns endlich die Ergebnisse, die wir seit langer Zeit zu erzielen versuchen«, meinte er nach dem dritten Platz im Abschlusstraining begeistert. »Jetzt ist das Motorrad neutraler beim Bremsen, wir können präziser und schneller einbiegen. Wenn ich vor jeder Kurve fünf Meter später bremsen und mehr Tempo in die Kurve mitnehmen kann, ist das besser als zehn zusätzliche Pferdestärken. Denn der höhere Kurvenspeed macht mich auch schneller auf den Geraden.”Endlich hieß es einmal eins zu null für die gedemütigten Yamaha-Techniker, denn während sich das von einer Vielzahl verschiedener Faktoren wie Gasgriffstellung, Motordrehzahl, Raddrehzahl, eingelegter Gang und Federung gespeiste System allmählich das Reifezeugnis verdient, ließ Valentino Rossi die Anti-Hopping-Kupplung seiner Honda mittlerweile wieder ausbauen. »Wir haben alles ausprobiert, einschließlich des Systems, das bei der Honda VTR eingesetzt wird. Als Alternative dazu hat mir Mick Doohan den Rat gegeben, beim Anbremsen einfach die Kupplung zu ziehen, die nötige Anzahl an Gängen runterzuschalten und erst am Kurvenscheitelpunkt wieder einzukuppeln«, verriet Valentino Rossi. »Doch nichts davon taugt mir – die normale Bremswirkung des Fünfzylinder-Motors ist für mich immer noch das kleinste aller Übel.«Yamahas Achtungserfolg machte das Flehen der Satellitenteams, auch endlich mit den M1-Viertaktern ausgerüstet zu werden, nur noch eindringlicher. »Endlich hatte ich einmal einen guten Start und konnte mit den Jungs an der Spitze mitfahren. Doch der Unterschied in der Beschleunigung ist zwischen den Zwei- und Viertaktern einfach zu groß«, fiel Norick Abe auf, der als schnellster Zweitakt-Pilot den vierten Platz erzielt hatte.Weniger Fortune hatte das französische Tech 3-Team. Shinya Nakano stieß mit seinem Landsmann Tetsuya Harada zusammen, als der seine Honda nach einem Abstecher ins Kiesbett wieder auf die Strecke zurück bugsierte, verbog sich den Lenker, verlor 20 Sekunden und wurde 13. Teamkollege Olivier Jacque konnte Harada ebenfalls nicht ausweichen und musste nach seinem Zusammenstoß selbst durch den Kies, worauf seine Vorderbremse zu vibrieren begann und der Franzose aus Angst vor einer brechenden Bremsscheibe an die Box steuerte.»Es ist frustrierend, wenn du den Erfolg eigentlich verdient hast, aber ohne jede Siegchance antreten musst”, erklärte der 250-cm3-Weltmeister von 2000, der seinen Heimat-GP im Vorjahr wegen eines gebrochenen Handgelenks verpasst hatte und diesmal trotz bester Gesundheit hinterherfuhr. »Mit diesen Motorrädern geht es einfach nicht. Es läuft schlecht für uns, und es wird von Rennen zu Rennen nur noch schlechter werden”, seufzte sein Teamchef Hervé Poncharal. »Deshalb bleibt mir nur eins: Jeden Tag aufs Neue Druck zu machen, damit wir endlich ebenfalls den M1-Viertakter erhalten.”Technisch wäre das laut Projektleiter Ichiro Ioda ohne große Umstände machbar – Yamaha würde es unter Gesichtspunkten der Weiterentwicklung sogar begrüßen, wenn ein weiteres potentes Team auf den gleichen Maschinen fahren würde wie Biaggi und Checa. Doch es gibt politische Probleme. Marlboro hat den Nummer-1-Status im Sponsorvertrag mit Yamaha garantiert und besteht darauf, dass die Viertakter in diesem Jahr ausschließlich Biaggi und Checa zur Verfügung stehen. Trotz möglicher legaler Schlupflöcher, andere Teams mit etwas zahmeren oder älteren Versionen der Viertakt-Werksmaschine auszurüsten, scheut sich Yamaha, den Hauptsponsor zu verprellen. Zu konkret ist die Gefahr, dass Marlboro und Biaggi im nächsten Jahr gemeinsam zu Ducati abwandern.Für die Aprilia wird sich nach dem Stand der Dinge wohl keiner der italienischen Superstars entscheiden. U schleppend kommt die Dreizylinder-RS³ in Schwung, auch wenn Fahrer Régis Laconi bei seinem Heimat-Grand-Prix den neunten Platz ertrotzte. Vor allem das Übergewicht von 17 Kilogramm rückt das Triple-Projekt immer mehr ins Kreuzfeuer der Kritik. Immerhin gibt es bei Cosworth bereits einen überarbeiteten Dreizylinder-Motor, der acht Kilogramm weniger auf die Waage bringt als der erste Prototyp. Das Problem: Aprilia hat derzeit nicht genügend Geld, um die Weiterentwicklung bei Cosworth bezahlen zu können. Bei Suzuki herrschte nach den Turbulenzen der vergangenen Wochen hingegen spürbare Erleichterung: Kenny Roberts erbeutete den fünften Platz.
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Grand Prix Frankreich (Archivversion) - 65 zu 35

GP-Experte Jürgen Fuchs bleibt dabei: Trotz aller Technik liegt der größere Anteil am Erfolg beim Fahrer. Das gilt auch im Falle Yamaha.
Strahlende Gesichter bei der Yamaha-Mannschaft nach dem Qualifikationstraining. Checa und Biaggi in der ersten Startreihe! Es wurde sofort darüber spekuliert, wodurch die Leistungssteigerung erreicht wurde. Durch die neuen Kupplungsteile? Durch mehr Hubraum? Denn der Motor, bislang noch nicht am Limit von 990 cm3, hörte sich in Le Mans »satter« an. Oder durch das Fahrwerk, das der 500er-Zweitaktversion ähnelt und in Le Mans immer schon gut funktioniert hatte?Im Team wurden zwar technische Verbesserungen bestätigt. Doch der genaue Grund blieb offen. Die Fahrer haben auf die neuen Kupplungsteile verwiesen, die Fahrwerksleute auf das Chassis. Und Teammanager Geoff Crust meinte: » Biaggi und Checa waren hier 2001 schon Erster und Zweiter.« Recht haben sie sicher alle – deshalb sollte man sich in einem komplexen Sport wie diesem immer alle Seiten anhören, um sich ein Bild von der Situation machen zu können. Auch wenn überwiegend von der Technik gesprochen wird, bleibe ich dabei: Der Fahrer ist mindestens zu 65 Prozent für den Erfolg verantwortlich! Im Detail schaue ich beim Piloten auf folgende Eigenschaften: Grundspeed, Selbstvertrauen, Motivation, Fahrstil, Konzentration, Erfahrung, Streckenkenntnisse und Fitness. Bei der Technik gewichte ich der Reihe nach: Leistungsentfaltung und Fahrbarkeit des Motors, Reifenhaftung und –verschleiß, Grenzbereichverhalten, Handling, Bremsstabilität und Topspeed. Dann schaue ich, wie das Ganze zum Streckenlayout passt. In Le Mans haben viele Parameter an der Yamaha gepasst. Das macht die M1 der Honda noch nicht ebenbürtig, aber mit Sicherheit ist es ein wichtiger Motivationsschub und neues Selbstvertrauen für Max Biaggi.

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Cecchinellos Technik-TricksJenknerbraucht PSWährend sein Teamkollege Alex de Angelis abschmierte, erbeutete Lucio Cecchinello bei den 125ern bereits den zweiten Sieg in Folge. Der von MOTORRAD unterstützte UGT 3000-Pilot Steve Jenkner musste sich nach dem 16. Trainingsrang diesmal mit Platz elf begnügen. »Ich bin so als 16. in der ersten Kurve eingeklemmt worden, habe dabei noch ein paar Plätze verloren und bin als 22. aus der ersten Runde zurück gekommen – dafür ist es gut, dass wir noch gepunktet haben«, zog der tapfere Sachse Bilanz. »Es fehlte mir vom Set-up her noch eine halbe Sekunde pro Runde. Die Tospeed-Werte waren okay, doch aus der Kurve raus ist mir mein Gegner Mika Kallio weggefahren. Ich denke, uns fehlt ein bisschen Power – mein Teamkollege Gino Borsoi ist ja auch nur Zehnter geworden.« Klaus Nöhles holte als 14. noch zwei WM-Punkte. Heidolfs ApriliaProblemgelöstDie Aprilia-Werkspiloten Fonsi Nieto und Marco Melandri lieferten sich ein aufregendes Duell in der 250er-Klasse, das der Spanier mit dem zweiten Sieg hintereinander beendete. Neben den beiden großen Stars konnte endlich auch Deutschlands Nachwuchshoffnung Dirk Heidolf wie gewünscht am Gas drehen: Seine nach den jüngsten Technik-Schwierigkeiten von den Medien geprügelte Mechaniker-Truppe machte die Benzinpumpe als Fehlerteufel ausfindig – sie hatte dem oberen Zylinder zu wenig Sprit zugeführt und so für hartnäckig wiederkehrende Aussetzer gesorgt. »Gott sei Dank geht das Motorrad endlich so, wie wir uns das vorstellen«, atmete Heidolf nach dem 18. Platz im Rennen auf. »Das Resultat hätte noch besser sein können. Doch mit vollem Tank hatte ich kein rechtes Vertrauen zum Vorderrad. Dafür bin ich zum Rennende hin trotz angekratzter Reifen immer schneller geworden.«McCoy gibt aufComebackfür BayleDrei Rennen lang hatte Garry McCoy die Zähne zusammengebissen. Nach dem ersten Trainingstag in Le Mans warf der Australier dann bis auf weiteres das Handtuch: Im rechten Schienbein, das er bei einem Sturz bei Vorsaisontests in Portugal Anfang März gebrochen hatte, plagten ihn immer noch heftige Schmerzen. Ab Samstag kam es deshalb zum Comeback von Jean-Michel Bayle, der schon zwei Einsätze als Testfahrer des Red Bull-Yamaha-Teams hinter sich gebracht hatte. Der 32-jährige Franzose und einstige Motocross-Weltstar kam im Training auf dem Zweitakter aber nicht über den 18. Platz hinaus. Im Rennen wurde er 14.Müller verletztAngebotan WaldiHonda-125-Pilot Jarno Müller, schon im letzten Jahr wegen der seltenen Komplikation einer Thrombose wochenlang außer Gefecht, hütete schon wieder wegen außergewöhnlicher Umstände das Krankenbett. Bei Tests im Anschluss an den Spanien-GP in Jerez war der Sachse gestürzt, heftig mit dem Kopf aufgeschlagen und hatte für eine Viertelstunde die Besinnung verloren. Mysteriös blieb die heftig blutende Verletzung seines rechen Arms: Die Hauptsehne am Trizeps wurde beim Aufprall wie von einem Rasiermesser durchtrennt und musste in Deutschland operiert werden. Hauptsponsor Lutz Uhlig machte daraufhin dem mangels fertigem Rennmotorrad beschäftigungslosen MZ-Werkspiloten Ralf Waldmann ein großzügiges Angebot: »Du fährst für uns – ich zahle den Rest des MZ-Vertrags aus.« Während Waldi zögerte, hat sein MZ-Teamkollege Jose-Luis Cardoso bereits eine Alternative gefunden: Er ersetzt den verletzten Pere Riba im spanischen Antena 3-Yamaha-Team.MotoGP-TrainingImmerengerTrotz aller Unterschiede zwischen Zwei- und Viertaktern, Drei-, Vier- und Fünfzylindern geht’s in der MotoGP-Klasse fast so eng zu wie bei den 125ern. Die Rundenzeiten der 20 Fahrer im Abschlusstraining waren nur 2,215 Sekunden voneinander getrennt. Honda-Star Alex Barros verlor weniger als eine Sekunde auf Valentino Rossis Bestzeit – und war trotzdem nur an 15. Stelle.Loris CapirossiTragischer UnfallMotoGP-Pilot Loris Capirossi wurde zwei Tage nach dem Jerez-Grand-Prix in einen tragischen Verkehrsunfall verwickelt. In der Nähe seines italienischen Heimatorts Borgo Rivola fuhr Capirossi mit einem Opel Corsa einen Fahrradfahrer an. Der 73-jährige Rentner, der offenbar ohne Vorwarnung nach links von der Hauptstraße abbog, als ihn Capirossi gerade überholen wollte, wurde bei dem Zusammenstoß getötet. Die Polizei geht von der Unschuld Capirossis aus und hat die Ermittlungen eingestellt.

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Rennen 125 cm3 Fahrer (Nation) Maschine Zeit (Min) WM-Stand1. Lucio Cecchinello (I) Aprilia 42.09,029 Vincent 782. Manuel Poggiali (I) Gilera - 0,076 Poggiali 613. Daniel Pedrosa (E) Honda - 0,604 Cecchinello 574. Arnaud Vincent (F) Aprilia - 0,865 Pedrosa 535. Masao Azuma (J) Honda - 0,943 Jenkner 356. Pablo Nieto (E) Aprilia - 1,618 Sanna 287. Simone Sanna (I) Aprilia - 3,769 Borsoi 278. Stefano Bianco (I) Aprilia - 8,680 Giansanti 269. Andrea Dovizioso (I) Honda - 8,915 Azuma 2610. Gino Borsoi (I) Aprilia - 9,534 Kallio 2311. Steve Jenkner (D) Aprilia - 11,749 Nieto 2112. Mirko Giansanti (I) Honda - 20,252 Ueda 1813. Max Sabbatani (I) Aprilia - 32,082 Dovizioso 1314. Klaus Nohles (D) Honda - 35,206 Sabbatani 1115. Hector Barbera (E) Aprilia - 49,526 Aoyama 10Trainingsbestzeit: Poggiali in 1.44,002 = 144,689km/hSchnellste Rennrunde: Azuma in 1.44,259 = 144,332 km/h (Rekord)Schnitt des Siegers: 142,802 km/hRennen 250 cm3Fahrer (Nation) Maschine Zeit (Min) WM-Stand1. Fonsi Nieto (E) Aprilia 43.41,140 Nieto 692. Marco Melandri (E) Aprilia - 0,252 Rolfo 523. Randy De Puniet (F) Aprilia - 6,431 Alzamora 474. Roberto Locatelli (I) Aprilia - 6,604 Melandri 455. Roberto Rolfo (I) Honda - 11,527 De Puniet 426. Toni Elias (E) Honda - 13,157 Battaini 397. Emilio Alzamora (E) Honda - 13,870 Porto 368. Sebastian Porto (RA) Yamaha - 20,077 Locatelli 359. Alex Debon (E) Aprilia - 28,557 Debon 2910. David Checa (E) Aprilia - 28,684 Matsudo 2711. Naoki Matsudo (J) Yamaha - 28,892 Miyazaki 2512. Taro Sekiguchi (J) Yamaha - 35,148 Elias 2113. Shahrol Yuzy (MAL) Yamaha - 35,344 Sakai 2014. Hector Faubel (E) Aprilia - 56,484 Checa 1215. Jay Vincent (GB) Honda - 56,894 Stoner 1018. Dirk Heidolf (D) Aprilia -1.16,135Trainingsbestzeit: Nieto in 1.38,903 = 152,149 km/hSchnellste Rennrunde: Melandri in 1.39,648 = 151,011 km/h (Rekord)Schnitt des Siegers: 149,266 km/hRennen MotoGPFahrer (Nation) Maschine Zeit (Min) WM-Stand1. Valentino Rossi (I) Honda 34.22,335 Rossi 952. Tohru Ukawa (J) Honda - 0,217 Ukawa 613. Max Biaggi (I) Yamaha - 0,604 Capirossi 454. Norick Abe (J) Yamaha - 1,701 Abe 435. Kenny Roberts (USA) Suzuki - 8,464 Katoh 396. Nobuatsu Aoki (J) Proton - 10,212 Barros 297. Loris Capirossi (I) Honda - 12,437 Aoki 288. Alex Barros (BR) Honda - 15,231 Checa 279. Regis Laconi (F) Aprilia - 17,155 Biaggi 2310. Jeremy McWilliams (GB) Protons KR - 21,847 Ryo 2011. John Hopkins (USA) Yamaha - 25,121 Roberts 1912. Sete Gibernau (E) Suzuki - 25,919 Laconi 1813. Shinya Nakano (J) Yamaha - 26,227 Jacque 1514. Jean Michel Bayle (F) Yamaha - 27,011 Harada 1515. Jurgen vd Goorbergh (NL) Honda - 30,342 Hopkins 14Trainingsbestzeit: Rossi in 1.36,046 = 156,674 km/hSchnellste Rennrunde: Rossi in 1.36,846 = 155,380 km/h (Rekord)Schnitt des Siegers: 153,228 km/h

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