Grand Prix Holland in Assen (Archivversion)

Summa cum laude

Die Ex-Junior-Cup-Sieger Steve Jenkner und Jarno Müller fuhren ihre bislang tollsten Rennen. Telefonica-Junior Toni Elias schloss sein Examen mit der Bestnote ab.

Schon im Training hatte sich Steve Jenkner Umarmungen seines italienischen LAE-UGT-Aprilia-Teams und einen dicken Kuss der Teamchefin verdient, weil er sich einen Platz in der ersten Startreihe erkämpft und seinen Teamkollegen Gino Borsoi im Windschatten auf die Pole Position gezogen hatte. Nach 15 Startversuchen bei Tests in Mugello klappte es dann auch endlich einmal im Rennen. Der tapfere Sachse kam in Assen auf regennasser Piste mit der 125er-Führungsgruppe aus den Startlöchern und lag bis zur siebten Runde an vierter Stelle. Dann ging der vorausfahrende Borsoi zu Boden und kugelte sich die Schulter aus. Jenkner rückte eins auf, verteidigte seinen dritten Platz trotz vehementer Rutscher bis ins Ziel und feierte in seinem fünften Jahr als Grand-Prix-Pilot endlich den ersten Podestplatz. »Meine Aprilia war pfeilschnell. Doch im Gegensatz zum Regenrennen im letzten Jahr war es diesmal gefährlich glatt. Einmal habe ich versucht, Arnaud Vincent zu überholen, bin aber schlagartig so böse quer gestanden, dass ich’s lieber gelassen habe«, schilderte Stevie Wonder.Auch sein sächsischer Landsmann Jarno Müller zeigte sich von seiner wetterfesten Seite. Bis zu Rennmitte hatte sich der WM-Neuling mit seiner gelben Honda schon auf den fünften Rang vorgebissen, als er in der berüchtigten Schikane vor Start und Ziel das Gleichgewicht verlor. Flink richtete er seine Maschine wieder auf, kehrte als 15. auf die Piste zurück und fuhr am Ende immerhin noch auf Rang zehn.Wer sage da noch, die deutschen Nachwuchswettbewerbe hätten dem Motorradrennsport keine neuen Talente beschert. Jenkner gewann den ADAC-Junior-Cup 1994. Müller schlug dort 1998 zu, worauf er in das von Stefan Kurfiss geführte Hein-Gericke-Junior-Team aufstieg.Noch deutlich schneller als der 25-jährige Jenkner und der 23-jährige Müller schaffte freilich der Spanier Toni Elias den Sprung in die Weltelite. In eine Rennfahrerfamilie hinein geboren – sein Großvater war erfolgreicher Straßenrennfahrer, sein Vater zehnfacher spanischer Motocross-Meister – flitzte er schon mit Minibikes durch den Hof des elterlichen Motorradgeschäfts, bevor er richtig laufen konnte. Als 15-jähriger bestritt er 1998 erstmals die spanische 125-cm3-Meisterschaft, wurde dann vom ehemaligen spanischen 500er-Star Alberto Puig entdeckt und systematisch aufgebaut. 1999 Dritter in Spanien, fuhr er 2000 bereits seine erste Grand-Prix-Saison und wurde in diesem Jahr zum Aushängeschild von Alberto Puigs Telefonica-MoviStar-Junior-Team.In Le Mans und Barcelona bereits auf dem Podest, zeigte sich der verwegene junge Mann auch vom holländischen Schmuddelwetter unbeeindruckt. Im Rennen bewies er nicht nur Fahrgefühl, sondern auch eine schnelle Lernkurve: Nachdem Lucio Cecchinello ihm in Barcelona zwei Wochen zuvor im letzten Moment die Tür zugeschlagen hatte, düste Elias seinem Gegner Arnaud Vincent diesmal lieber schon zwei Runden vor Schluss davon – und wurde als jüngster spanischer GP-Sieger aller Zeiten gefeiert.Den Beweis, dass junge Fahrer bei richtiger Betreuung keine Zeit mit Serienmaschinen-Cups verlieren müssen, um mit den Großen in der Welt um die Wette fahren zu können, traten aber auch seine Teamkollegen an. Der 15-jährige Daniel Pedrosa und der 16-jährige Joan Olivé saßen nach Ausrutschern in Assen zwar schon vorzeitig vor einem tröstlichen Teller Spaghetti, hatten sich dafür aber schon in Barcelona mit dem siebten und dem achten Platz in Szene gesetzt.Anders als der rennerfahrene Toni Elias kommen Pedrosa, Olivé sowie der 21-jährige, im Aprilia-Team des Italieners Lucio Cecchinello fahrende Raul Jara aus einem außergewöhnlichen Nachwuchswettbewerb, der 1999 erstmals durchgeführt wurde. Alberto Puig hatte die Idee zu einer landesweiten Aushebung der talentiertesten jungen Piloten und startete einen Werbefeldzug für den »MoviStar Activa Cup«, der auch die entlegensten Dörfer erfasste. Aus nicht weniger als 6000 Probanden wählte Puig die viel versprechendsten 400 Kandidaten aus, die jung genug, körperlich nicht zu groß und zu schwer waren und einen ehrgeizigen Eindruck machten. Diese wurden zu Testfahrten auf 125er-Hondas eingeladen. 25 durften schließlich an dem Cup teilnehmen, der im Rahmen der spanischen Meisterschaft, aber auch bei den Grand Prix auf spanischem Boden durchgezogen wurde. Dabei balgten sich die Teenager auf waschechten, von Honda Spanien kostenlos zur Verfügung gestellten 125er-Production-Racern. Jeder Fahrer hatte sein eigenes Chassis, das er nach Belieben abstimmen konnte, während die Motoren zum gerechten Ausgleich für die Serienstreuung nach jedem Rennen eingesammelt und für den nächsten Wettbewerb neu verteilt wurden. »Eine vorbildliche Sache«, erklärt Beobachter Adi Stadler, der zu Zeiten der eigenen Karriere als einzige Hilfestellung ein kleines Salär der Bundeswehr-Sportkompanie erhalten hatte. »Das wäre auch in Deutschland der richtige Weg. Denn selbst wenn ein junger Fahrer im Junior-Cup erfolgreich ist: Der eigentliche Sprung kommt erst danach.« Im Activa-Cup setzten sich die jungen Fahrer hingegen gleich mit Getriebeabstufungen, dem Chassis-Set-up, der Reifenwahl und dem manchmal heiklen Fahrverhalten einer Grand-Prix-Maschine auseinander, was, so Alberto Puig, »den Lernprozess um mindestens zwölf Monate verkürzt.« Um den Nachschub an GP-Fahrern langfristig abzusichern, wollen Alberto Puig und GP-Promoter Dorna die Idee unbedingt in andere Länder exportieren – in Deutschland machen sich der ADAC und der Honda-Importeur für das Konzept stark.Bei den spanischen Activa-Cup-Piloten wurde gleich Nägel mit Köpfen gemacht und für die professionelle Weiterbetreuung gesorgt. Die hoffnungsvollsten Kandidaten des ersten Cup-Jahres, Olivé, Jara und Pedrosa, wurden mit Toni Elias in ein ebenfalls neu gegründetes Junior-Team für die spanische 125-cm3-Meisterschaft gesteckt und belegten dort in der Saison 2000 glorreich die ersten vier Plätze. Gleichzeitig lief die zweite Edition des Activa-Cups, wobei längst nicht so viel talentierte Piloten gefunden wurden – der Beweis war angetreten, dass eine solche Sichtung zwar sinnvoll ist, aber auch nicht jedes Jahr erfolgen muss. Deshalb konzentriert sich Puig derzeit auch voll darauf, seine drei Mann, Elias, Olivé und Pedrosa, nach oben zu bringen. Der frühere Halbliterstar, selbst durch schwere Verletzungen gezeichnet, zeichnet sich dabei durch rigorose Strenge aus und treibt das Trio im Fitnesstraining bis an den Rand des Kollaps. Außerdem lässt er seine Jungs regelmäßig den heiligen Zorn des Altstars spüren. »Wenn ich je einen von euch erwische, wie er mit Starallüren durchs Fahrerlager stolziert, schlage ich ihn windelweich. Noch seid ihr keine Stars, noch seid ihr niemand – una mierda«, brüllte er die Zöglinge nach ihrem gemeinsamen Erfolg in Barcelona an. Dank Puigs Strenge bleiben die Junioren bislang mit beiden Beinen so fest auf dem Boden wie der bierruhige Jeremy McWilliams, der im zarten Alter von 37 Jahren endlich seinen ersten Grand Prix gewann. Insgesamt 119 WM-Läufe hat der Vater zweier Kinder, Jack und Zak, absolviert, aber nur zwei davon mit der famosen Betreuung von Cheftechniker Sepp Schlögl und seinem Adlatus Mike Leitner bei Aprilia Germany reichten, um ganz an die Spitze zu kommen. »Die Struktur des Teams ist hoch professionell, die geleistete Arbeit fantastisch«, fasste er zusammen, wie es zu dem Erfolg kam. Aus Kostengründen und auf Weisung von Aprilia-Sportdirektor Jan Witteveen ins deutsche 250er-Aprilia-Team als Kollege von Klaus Nöhles integriert, beeindruckte McWilliams schon beim ersten gemeinsamen Rennen in Barcelona mit dem sechsten Platz. In Assen kehrte der Brite von der Besichtigungsrunde auf regennasser Piste direkt an die Box zurück, wo er sich zehn Minuten Zeit lassen konnte, um den Himmel zu studieren. Eines seiner Motorräder war mit Intermediates und härteren Federn auf eine abtrocknende Strecke, das andere mit Regenreifen und weicheren Federn auf Nässe abgestimmt. Sekunden vor Beginn der Aufwärmrunde schlug McWilliams den Ratschlag von Jan Witteveen, der strömenden Regen ab 13 Uhr prophezeite, in den Wind und startete mit Intermediates aus der Boxengasse. Während die Aprilia-Stars Melandri und Harada, aber auch Nöhles und WM-Leader Daijiro Katoh auf Regenreifen eingingen, wurde die Fahrt von McWilliams zum Triumphzug. Auch Katja Poensgen hatte im Gegensatz zu ihrem Teamkollegen Alex Hofmann die richtigen Reifen drauf und schon den nächsten WM-Punkt in Reichweite, stürzte aber drei Runden vor Schluss.In der Halbliterklasse spielte ebenfalls das Wetter den Schiedsrichter. Valentino Rossi hatte seinen Erzfeind Max Biaggi in der Endphase schon überholt, drehte aber aus Sturzangst bei einsetzendem Nieselregen das Gas zurück, worauf Biaggi wieder vorbeihuschte. Kurz nach dem nächsten Zieldurchlauf wurde das Rennen dann vorzeitig abgebrochen, und Max freute sich über einen glücklichen Sieg.
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Drei WeltrekordeSitos SegeltörnSito Pons macht nicht nur als Chef des West-Honda-Teams Furore. Derzeit zieht er die Fäden für einen Segeltörn auf dem größten und schnellsten Segelkatamaran der Welt, der in den Farben des »Club Med« bereits »The Race« rund um den Globus in neuer Rekordzeit gewonnen hat. Dem früheren 250-cm3-Weltmeister geht es gleich um drei Rekorde: Erst will er eine Bestzeit für die Strecke Barcelona – Palma de Mallorca hinlegen, dann jagt er der schnellsten Atlantiküberquerung auf der Südroute von Cadíz nach Salvador hinterher. Von New York aus geht’s anschließend ums Blaue Band für die Nordatlantikroute retour nach Europa. »Der bisherige Rekord liegt bei sechs Tagen, wir rechnen mit fünf«, kalkuliert Pons für die Ozeanüberquerung. »Ein gemütlicher Sonntagsausflug wird das nicht. Der Katamaran bringt es auf 40 Knoten. An Deck brauchst du eine Rennfahrerbrille!«Rubatto bei ItaljetDer ExorzistUm endlich auf Erfolgskurs umzuschwenken, ergriff Italjet-Teambesitzer Alessandro Tartarini drastische Maßnahmen. Am Montag vor dem Assen-Grand-Prix wurde Mario Rubatto verpflichtet, um das Team als Koordinator und mit seinen Künsten als Fahrwerksspezialist auf Vordermann zu bringen. »Die Arbeit, die dort bis jetzt geleistet wurde: Hut ab! Wenn wir 1997 und 1998 das Potenzial gehabt hätten, wäre Tomomi Manako auf und davon gefahren«, zeigte sich der Ex-Teamchef beim Besuch der Rennabteilung in Bologna beeindruckt. Am Freitagabend nach dem Abschlusstraining wurde dem Dauerpech des Teams dann auf spirituelle Weise zu Leibe gerückt: Ein Exorzist ließ die Teammitglieder mit weißen Tunikas im Kreis stehen, Kerzen schwenken und mit Salzkristallen um sich werfen. Stefano Perugini nahm an der Zeremonie begeistert teil und wurde im Rennen Zwölfter. Sein Teamkollege Gianluigi Scalvini traute dem teuflischen Treiben nicht, wandte sich mit Schaudern und wurde zur Strafe im Rennen von Alex de Angelis abgeschossen.13 Millionen DollarRepsol mit RossiHonda-As Makoto Tamada testete den RCV-Viertaktprototypen in Sugo erstmals bei Regen und stürzte, Valentino Rossi soll die Fünfzylindermaschine im August Probe fahren. Während die technische Entwicklung der GP1-Honda auf Hochtouren läuft, werden hinter den Kulissen die Fäden für eine neue Teamstruktur gezogen. Mineralölgigant Repsol, seit 1995 als Hauptsponsor auf den offiziellen Honda-Werksmaschinen, verhandelt wegen eines neuen Drei-Jahres-Vertrages ab 2002 und soll pro Saison 13 Millionen Dollar für ein Paket mit zwei Viertaktern und einer Zweitaktmaschine überweisen. Bedingung von Repsol ist, Rossi zu integrieren. Alex Crivillés Tage scheinen dagegen bald gezählt: Wegen sportlichen Misserfolgs und unkluger Äußerungen aus seinem Umfeld will Honda den in Assen gestürzten Exweltmeister in die Wüste schicken. Crivillés Freundin Ana hatte kürzlich herumerzählt, Crivillés Maschine sei keineswegs auf dem Niveau von Rossis Motorrad – sondern in Wirklichkeit noch schlechter als die Gebrauchtmaschinen von Loris Capirossi und Alex Barros.Marlboro-PläneMax auf DucatiMax Biaggis Sponsor Marlboro träumt von einem all-italienischen GP1-Team, das bei den Tifosi ähnlich überschwängliche Emotionen wecken soll wie die Scuderia Ferrari. Deshalb ist geplant, den Assen-Sieger ab 2003 auf den neuen V2-Viertaktrenner des bereits jetzt vom Philip-Morris-Konzern gesponsorten Ducati-Teams zu setzen – einen Plan, den parallel dazu auch Loris Capirossis Manager Carlo Pernat für seinen Schützling ausheckt. Biaggis in Assen gestürzter Teamkollege Carlos Checa dreht Yamaha womöglich schon früher den Rücken – falls sein Wunsch nach der M1-Viertaktmaschine unerfüllt bleibt. »Mit der Zweitakt-YZR 500 weiter zu machen, hat für mich keinen Sinn. Ich bleibe nur dann bei Yamaha, wenn ich ab 2002 den Viertakter fahren kann«, verkündete er.

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Rennen 125 cm3Fahrer (Nation) Maschine Zeit (Min) WM-Stand1. Toni Elias (E) Honda 41:34,738 Poggiali 882. Arnaud Vincent (F) Honda - 0.607 Borsoi 853. Steve Jenkner (D) Aprilia - 23.253 Elias 774. Noboru Ueda (J) Honda - 33.979 Ueda 765. Jakob Smrz (CZ) Honda - 40.196 Azuma 726. Gino Borsoi (I) Aprilia - 48.556 Cecchinello 667. Mirko Giansanti (I) Honda - 48.892 Vincent 638. JaroslavHules (CZ) Honda - 57.998 Ui 619. Alessandro Brannetti (I) Aprilia - 1:14.063 Jenkner 5410. Jarno Müller (D) Honda - 1:15.060 Nieto jr. 4711. Simone Sanna (I) Aprilia - 1:26.168 Giansanti 4112. Stefano Perugini (I) Italjet - 1:44.150 Sanna 4113. Adrian Araujo (E) Honda - 1:49.270 de Angelis 3314. Raul Jara (E) Aprilia - 1:51.773 Sabbatani 2315. Max Sabbatani (I) Honda - 1:52.151 Hules 23Trainingsbestzeit: Borsoi in 2:12.212 = 164,708 km/hSchnellste Rennrunde: Elias in 2:23.889 = 151,341 km/hSchnitt des Siegers: 148,391 km/hRennen 250 cm3Fahrer (Nation) Maschine Zeit (Min) WM-Stand1. Jeremy McWilliams (GB) Aprilia 39:28.516 Katoh 136 2. Emilio Alzamora (E) Honda - 16.371 Harada 1213. David de Gea (E) Yamaha - 38.409 Melandri 884. Sylvain Guintoli (F) Aprilia - 39.214 Locatelli 735. Franco Battaini (I) Aprilia - 1:09.461 Rolfo 716. Marco Melandri (I) Aprilia - 1:29.468 McWilliams 687. Luca Boscoscuro (I) Aprilia - 1:37.463 Alzamora 628. Riccardo Chiarello (I) Aprilia - 1:41.959 Nieto 609. Jeronimo Vidal (E) Aprilia - 1:42.287 Matsudo 3410. David Tomas (E) Honda - 1:44.715 Hofmann 3111. Daijiro Katoh (J) Honda - 2:08.641 Battaini 3012. Alex Hofmann (D) Aprilia - 1 Rde. Porto 2813. Randy de Puniet (F) Aprilia - 1 Rde. Debon 2314. Sebastian Porto (RA) Yamaha - 1 Rde. Guintoli 2015. Jarno Boesveld (NL) Yamaha - 1 Rde. De Gea 1926. Klaus Nöhles (D) Aprilia - 1 Rde. 20. Nöhles 11Trainingsbestzeit: Harada in 2:04.363 = 175,103 km/hSchnellste Rennrunde: Harada in 2:06.988 = 171,483 km/hSchnitt des Siegers: 165,494 km/hRennen 500 cm3Fahrer (Nation) Maschine Zeit (Min) WM-StandHonda1. Max Biaggi (I) Yamaha 30:56.346 Rossi 1362. Valentino Rossi (I) Honda - 0.126 Biaggi 1153. Loris Capirossi (I) Honda - 0.732 Capirossi 974. Alex Barros (BR) Honda - 1.231 Abe 745. Shinya Nakano (J) Yamaha - 9.844 Nakano 746. Kenny Roberts (USA) Suzuki - 10.622 Barros 737. Sete Gibernau (E) Suzuki - 14.259 Crivillé 628. Tohru Ukawa (J) Honda - 18.620 Ukawa 539. Jurgen vd Goorbergh (NL) Proton KR - 18.857 Gibernau 4910. Noriyuki Haga (J) Yamaha - 22.557 Roberts 4711. Olivier Jacque (F) Yamaha - 32.629 vd Goorbergh 3712. Jose Luis Cardoso (E) Yamaha - 1:00.316 Checa 3613. Leon Haslam (GB) Honda - 1:00.461 McCoy 2714. Haruchika Aoki (J) Honda - 1:00.686 Aoki 2215. Anthony West (AUS) Honda - 1:07.276 Haga 22Trainingsbestzeit: Capirossi in 2:00.743 = 180,353 km/hSchnellste Rennrunde: Rossi in 2:02.662 = 177,531 km/hSchnitt des Siegers: 175,961 km/h

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