Grand Prix Portugal (Archivversion) Proton: Dank KTM Leistung wie nie

Drei Testtage nach dem Portugal-Grand-Prix waren eigentlich dazu gedacht, das Potenzial der neuen Proton mit KTM-V4-Motor (Foto) auszuloten. Dass es sich lohnt, das Projekt weiter zu verfolgen und für die MotoGP-Saison 2005 einen Geldgeber zu suchen, wusste KTM-GP-Direktor Harald Bartol freilich schon nach dem ersten kurzen Probegalopp eine Woche zuvor in Brünn. »Nach den ersten Runden kam Nobuatsu Aoki mit einem breiten Grinsen zurück und jubelte über Leistung
in allen Lebenslagen«, berichtete Bartol. 229 PS auf dem Prüfstand, rund 240 PS mit Airbox, so etwas hatten die Proton-Leute noch nie erlebt.
Abgesehen von der satten Leistung glaubten die Proton-Ingenieure zu träumen, als Aoki forderte, den Kühler abzukleben, um überhaupt auf die idealen 70 Grad Temperatur zu kommen. Bartol: »Der Proton-Fünfzylinder kocht, sowie er angelassen wird. Eine funktionierende Kühlung ist da unbekannt. Insgesamt kann ich Kurt Trieb, dem Konstrukteur unseres Motors, nur ein großes Kompliment machen. Einer der Motoren hat jetzt 40 Betriebsstunden hinter sich – ohne die geringsten Probleme.« fk

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