Grand Prix-Teamchefs: Reportage (Archivversion)

Mit der Funktionsbezeichnung »Technik« taucht Mario Rubatto im vergleichsweise übersichtlichen Organigramm seines UGT-3000-Teams mit den Fahrern Tomomi Manako und Jaroslav Hules auf: »Solange Team-Eigentümer Ralf Schindler mir Manako bezahlt, habe ich kein Problem damit, mich in der Hierarchie weiter unten einzuordnen«, sagt der 44jährige Schwabe Rubatto, »ansonsten bin ich mein eigener Chef.« Ein Chef freilich, der sich in jeden Aspekt des Grand Prix-Geschäfts einmischt: »Außer die Rennmaschinen zu fahren mache ich nach Bedarf jeden Job im Team«, sagt er. Rubatto organisiert, schraubt und diskutiert mit den Piloten ihren Fahrstil: »Ich versuche, mich vollständig in den Kopf des Fahrers hineinzudenken.“

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