Grand Prix-Teamchefs: Reportage (Archivversion)

Der 49jährige Engländer Garry Taylor ist der Prototyp eines Team-Managers. Er ist Angestellter des Suzuki-Werks und »für alles verantwortlich, was außerhalb Japans passiert«. Er ist kein Team-Eigentümer: »Die tragen im Gegensatz zu mir ein persönliches Risiko.« Seine Ausbildung in Marketing und Promotion prädestinieren ihn für die Sponsorsuche, mit Geschick gelang es ihm, die Durststrecke zu überstehen, auf der das Team sich seit einigen Jahren befindet. Die Technik überläßt er den Suzuki-Ingenieuren. Zur Auswahl der Fahrer macht er Vorschläge, die Entscheidung fällt in Japan. Taylors Credo: »Ein Team braucht: 1. einen guten Fahrer, 2. einen guten Fahrer und 3. einen guten Fahrer. Und natürlich genügend Geld.“

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