Grand Prix-Zukunft (Archivversion) Römischer Friede

FIM-Präsident Zerbi und Superbike-Promoter Flammini sind sich einig: Grand Prix und Superbike-WM sollen eigenständig bleiben, auch wenn im GP-Sport bald Viertakter dröhnen.

Ab der Saison 2001 sollen auf Wunsch der Hersteller bei den 500er Grand Prix nur noch Viertaktmaschinen an den Start gehen. Ausgelöst wurde der Vorstoß bekanntlich durch die Ankündigung Hondas, ab 2002 keine Zweitaktmotoren mehr zu bauen. Das heikle Thema wird in den nächsten Wochen von allen beteiligten Parteien diskutiert. Bei einem Meeting im Rahmen des japanischen Grand Prix auf dem Twin Ring Motegi am 25. April mit den betroffenen Firmen und Francesco Zerbi, Präsident des Weltverbands FIM, soll dann bereits eine Entscheidung fallen. High Tech-Viertakter im Grand Prix-Sport könnten natürlich zur bedrohlichen Konkurrenz der bestens florierenden Superbike-WM werden. Bei der offiziellen Präsentation der Superbike-WM-Saison 1999 Mitte März in Rom nahmen Promoter Maurizio Flammini und FIM-Präsident Zerbi gegenüber MOTORRAD Stellung zu den Chancen und Risiken der möglichen Neuerungen.

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