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Grundlagen: E-Bikes Das aktuelle Angebot an E-Bikes

Wenn E-Bikes die Zukunft sind, dann sind wir schon heute ganz nah dran. 2Räder präsentiert das aktuelle Angebot an Stromrädern.

Wer immer noch daran glaubt, Elektro-Fahrzeuge seien ausschließlich für Müsli-Ökos mit Strickpullover oder gehschwache Senioren gedacht, hat eindeutig den Schuss nicht gehört. Der Startschuss in die Ära der emissionsfreien und geräuscharmen Vehikel ist längst gefallen - vielleicht war er einfach nicht laut genug. Nicht wenige Hersteller sind bereits auf den Zug aufgesprungen, sogar KTM - sonst für knallharte Enduros und Supermotos bekannt - hat einen Sitzplatz auf der Reise in die Zukunft ergattert. Wann trauen sich andere renommierte Hersteller? Das Potenzial ist groß. Die Firma "Lautlos durch Deutschland" beispielsweise vertreibt und vermietet bereits seit 2008 Elektrofahrzeuge. Vor allem in Großstädten und Ballungsgebieten könnten sich die kleinen und großen Stromer als ernstzunehmende Alternative sowohl zum öffentlichen Nahverkehr als auch zum individuellen Autofahren mausern. Wenn erst ausreichend Stromtankstellen bereitstehen und die Akkus länger durchhalten, wird es schwer sein, sich gegen ein E-Bike zu entscheiden.
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Kurzurteil über den Elektroantrieb

Er ist im wahrsten Sinne des Wortes der stille Held unter allen Antriebskonzepten. Über 90 Prozent der eingesetzten Energie verwandelt ein Elektromotor in Vortrieb, kann dank eines früh anliegenden maximalen Drehmoments sogar meist auf ein Getriebe verzichten. Zudem glänzt der E-Motor durch Wartungsarmut und geringe Geräuschentwicklung. Doch leider sind die Energie liefernden Akkus nach wie vor sehr schwer, ihre Reichweite ist arg begrenzt und das Laden dauert lang.

Positiv

  • Macht so gut wie keinen Lärm
  • Drehmomentstark
  • Einfache Technik
  • Meist kein Getriebe nötig


Negativ

  • Akku-Kapazitäten noch begrenzt
  • Akkus sind schwer und teuer
  • Geringe Dichte an E-Zapfsäulen
  • Ladevorgang zeitaufwendig

 

Herstellerliste mit Web-Adressen:

  • Brammo, www.brammo.com
  • Ekrad, www.ekrad.de
  • Elbike, www.elbike.eu*
  • Elmoto, www.elmoto.com
  • E-Max, www.e-max-roller.de
  • EVT, www.evt-scooter.de
  • KTM, www.ktm.de
  • Mission Motors, www.ridemission.com
  • InnoScooter, www.innoscooter.de
  • IO E-Scooter, www.ioscooter.ch*
  • Quantya, www.quantya.de
  • PGO Scooters, www.scooter.ch*
  • SEV, www.sev-world.com
  • Sylent Wheels, www.sylentwheels.com*
  • Swiss Green Power, www.swissgreenpower.com*
  • Vectrix, www.vectrix.de
  • Zero Motorcycles, www.zeromotorcycles.com


* Entsprechende Fotos der Modelle waren bis Redaktionsschluss nicht verfügbar.

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Batterietechnik

Foto: Archiv

Flachzellen

Flachzellen sind nicht nur für den Einsatz in Fahrzeugen die Batterie-Bauform der Zukunft. Insbesondere bei Motorrädern besitzt dieses Konzept den Vorteil des geringeren Platzbedarfs und wird deshalb an den meisten aktuellen elektrogetriebenen Zweirädern bereits verwendet. Die Schichten lassen sich recht leicht auflaminieren und senken dadurch die Herstellungskosten. Wegen der eng aneinander liegenden Zellen kann sich das Temperaturmanagement jedoch problematisch gestalten.
Foto: Archiv

Rundzellen

Rundzellen sind quasi die Vorläufer der oben genannten Flachzellen-Batterien. So setzt das erste populäre Hybrid-Fahrzeug, der Toyota Prius, auf die gewickelten Rundzellen. Der Siegeszug der Flachzellen verdrängt inzwischen diesen Batterieaufbau, der deutlich mehr Bauraum in Anspruch nimmt. Außerdem treibt die aufwendige Kombination der einzelnen Rundzellen die Herstellungskosten in die Höhe. Ein Vorteil: Durch die zwischen den Rundzellen entstehenden Hohlräume besitzt dieser Batterietyp eine größere thermische Stabilität.

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