Händlerumfrage zu Importeuren (Archivversion) Händler / Brettspiel / Führerschein

»Wenn sich ein Händler maßlos über den Hersteller oder Importeur ärgert, dann färbt das vielleicht auch auf seinen Umgang mit den Kunden ab.« Davon geht Antje Woltermann, Geschäftsführerin des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), aus. Wie zufrieden sind die Motorraddealer mit ihren Importeuren? Von 1500 Befragten beantworteten immerhin 697 die 29 Fragen des Verbands. Das Ergebnis: BMW hat ein goldenes Händchen für die Händler, während Triumph zwar nicht mit Zitronen handelt, aber sich genügend Schelte einhandelt. In den vier Rubriken Neuverkauf, Werkstatt, Zubehör und Geschäftsbeziehungen waren die Aussagen jedoch recht unterschiedlich. Beim Verkauf von Motorrädern beurteilten beispielsweise fast die Hälfte aller Ducati-Händler ihre Marke als sehr gut bis gut, was Platz zwei in dieser Rubrik hinter BMW (57 Prozent sehr gut bis gut) entspricht. Aber wenn´s um Kundendienst und Werkstatt geht, gibt´s für die Dealer der schönen Roten viel zu mosern: 62 Prozent fanden hier die Zusammenarbeit so lala bis unbefriedigend. Also mit deutlichem Abstand letzter Platz für Ducati in Schrauberfragen. Hier steht Honda an der Spitze der Hitparade (65 Prozent sehr gut bis gut), gefolgt von BMW und Kawasaki. Im dritten Bereich, bei Ersatzteilen und Zubehör, hat KTM (49 Prozent sehr gut bis gut) die Nase vorn, während Ducati und Triumph auf den letzten Plätzen rumgurken. Mit den Geschäftsbeziehungen im allgemeinen sind gut ein Drittel der Suzuki-Händler sehr zufrieden, was für Platz eins reicht. Fast ebenso viele sind´s bei BMW und KTM. Allerdings sieht´s hier für andere mau aus: Denn fast 48 Prozent der Kawa-Dealer und knapp 55 Prozent der Honda-Vertreter finden die Umarmung durch die Importeure so lala bis unbefriedigend. Fazit: Es gibt noch viel zu tun.

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