Harley-Pannenhilfe (Archivversion) Abgeschleppt

Harley-Fahrer, die sich ihren Côte d’Azur-Urlaub verdient, doch unverdienterweise vor Lyon mit einer Panne liegenbleiben, dürfen jetzt mit schneller und kostenloser Hilfe rechnen. Der stillgelegte Schwermetalltreiber wählt die Nummer der vom deutschen Importeur mit Organisation und Abwicklung dieses Service beauftragten Firma, der GESA in München. Die wiederum kümmert sich um den Abschleppdienst zur nächsten Harley-Werkstatt und kommt, falls die Reparatur sich verzögert, notfalls auch für die Hotelkosten auf, die vom immobil gewordenen Biker freilich vorfinanziert werden müssen. In den Genuß dieser »Roadside Assistance«, profaner auch Pannendienst genannt, kommen nur Eigner von Maschinen des Modelljahrgangs 1996, die ihr Schwermetall bei offiziellen Harley-Dealern ordern. Ob dieser ganz spezielle Service, den europaweit so nur Harley anbietet, nach einem Jahr verlängert wird, bestimmt der Händler vor Ort nach Begutachtung der Maschine. Mitte 1996, nach Analyse der bis dahin aufgelaufenen Schadensfälle, will Harley Deutschland entscheiden, ob dieses Angebot auch in Zukunft kostenlos sein wird.

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