Harley sucht neue Wege (Archivversion)

Die Wirtschaftskrise trifft Harley-Davidson empfindlich: Der Nettogewinn brach im ersten Quartal 2009 um 37 Prozent auf rund 117 Millionen US-Dollar (90 Millionen Euro) ein. Auch der Absatz von Motorrädern ging im Vergleich zum Vorjahr um zwölf Prozent zurück. Bereits im Januar hat das Unternehmen angekündigt, die Belegschaft bis 2010 um rund zwölf Prozent (1100 Mitarbeiter) zu reduzieren. Jetzt sollen weitere 300 bis 400 Jobs wegfallen. Auch die Harley-Tochter Financial Services steckt aufgrund von nicht gedeckten Krediten ihrer Kunden in Schwierigkeiten. Eine neue Führungsriege rund um den 59-jährigen Geschäftsführer Keith Wandell will jüngere sowie weibliche Kunden für die Milwaukee-Eisen begeistern.



Foto: Harley-Davidson

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