Hinterreifen (Archivversion)

Gerade hatte ich knapp über 170 Meilen auf der Uhr meiner K 1200 R, da platzte der Hinterreifen, und das Ding fing an zu schwänzeln, dass ich schon dachte, das war’s.« Aber Ed Starrs hat es hingebracht und ist mit 155 durch die zweite Lichtschranke. Der Reifen aller­-dings ist futsch und Ed ziemlich weiß um die Nase. Am folgenden Tag wartet er mit seiner Maschine wieder am Start. »Ich wollte schon einpacken«, erzählt er, »da kam ein Typ auf mich zu. Ich kannte ihn nicht, wir sind uns nur im Fahrerlager mal über den Weg gelaufen.«
Bob Parsons hatte mitbekommen, was Ed passiert war. Er ist zu ihm hin und meinte: »Bring deine Maschine zu mir rüber. Dann bauen wir das Rad von meiner K in deine ein, und du kannst deinen zweiten Run fahren.« Ed war einigermaßen sprachlos. Das Erste, was ihm einfiel, war, dass er dann ja immer noch nicht wisse, wie er nach Hause kommen soll. Er sei per Achse da. Bob verstand das Problem nicht. Ed durfte das Rad behalten und damit nach Kalifornien zurückfahren. Bob sagte, er kaufe sich eben einen neuen Reifen. »Das«, sagt Ed, »macht Bonneville aus.“

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