Hockenheimring: Reportage über die Ostkurve und Info über den Umbau (Archivversion) Zeitdruck

Die Formel 1 bestimmt das Tempo bei den Anfang des Jahres begonnenen Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen am Hockenheimring. Spätestens bis zum deutschen Grand Prix am 28. Juli muss der erste Bauabschnitt erledigt sein. In dieser Zeit wird der ehemals knapp sieben Kilometer lange Kurs auf 4,489 Kilometer verkürzt. Seinen Charakter als Hochgeschwindigkeitskurs soll der badische Ring dennoch behalten. Die langgezogene Parabolika-Linkskurve kann mit etwa 300 km/h befahren werden, berechnete Hermann Tilke, der für den Umbau verantwortliche Architekt aus Aachen. Für Motorräder steht neben der neuen Strecke auch weiterhin der kleine Kurs des Hockenheimrings zur Verfügung. Im zweiten Bauabschnitt gibt es bis 2003 eine neue Tribüne im Infield, eine neue Südtribüne, ein neues Hotel, das hoch moderne Baden-Württemberg-Center mit Pressezentrum und ein Fahrsicherheitszentrum. Auch die viel kritisierten sanitären Anlagen am Hockenheimring werden erneuert. Die Gesamtkosten werden knapp 62 Millionen Euro betragen. 15 Millionen schießt das Land Baden-Württemberg zu.

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