Husqvarna-Pilot Bernd Eckenbach über seine ersten Erfahrungen als Werksfahrer (Archivversion)

?Sie stehen nun schon zwei Monate im Werksteam von Husqvarna. Wie war der Umstieg von der Zweitakt-Kawasaki auf die Viertaktmaschine?Viel leichter, als ich es mir vorgestellt habe. Die Husky ist genial einfach zu fahren. Man spürt die Erfahrung meines Teamchefs Jacky Martens, der dieses Motorrad maßgeblich mitentwickelt hat. Zudem testen wir andauernd neue Teile.? Beispielsweise?Verschiede Hubraumvarianten. 400, 550 oder 630 Kubik. Letztlich entschieden wir uns für die 630er Version. ? Entgegen dem Trend zu hubraumschwachen Viertaktern?Ja, denn der Fahrkomfort wird durch den dicken Motor kaum negativ beeinflußt, und Leistung ist im Überfluß vorhanden. Das macht das Motorrad leicht zu fahren.? Was kommt beim Fahrwerk zum Einsatz?Wir verwenden eine brandneue Werks-Upside-down-Gabel von Marzocchi. Hinten verwenden wir den serienmäßigen Stoßdämpfer von Sachs-Boge. ? Und wie fühlt man sich so als wirklicher Werksfahrer?Perfekt. Ich kann mit dem Pkw zu den Tests und Trainings anreisen, draufsitzen und fahren. Der Rest wird von den Mechanikern erledigt.? Sie haben als Supercross-Spezialist bei den Indoor-Cross in Dortmund und Leipzig spürbar gefehlt. Werden wir Sie nächsten Winter in den Hallen wiedersehen? Ich möchte unbedingt wieder bei den Supercross mitfahren. Ob auf einer 400er Viertakter oder einer Viertelliter-Zweitakter wird noch entschieden. Doch zunächst konzentrieren wir uns erst mal auf die WM-Saison.

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