IDM 2006 (Archivversion) Neue <br /><br /> Mischung

Langsam zeichnet sich ab, welche Fahrer die führenden Teams in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) auf ihren Superbikes 2006 an den Start bringen werden. Nur wenige Tage, nachdem Stefan Nebel als neuer Deutscher Meister bei der Yamaha-Sport-Party gefeiert wurde, unterschrieb er beim Kawasaki-Docshop-Team einen Vertrag. Für Nebel, immerhin
bereits zum dritten Mal Champion dieser Kategorie, sicher nur die zweitbeste Lösung – er hätte den Schritt auf die internationale Bühne schaffen sollen, konnte aber die dafür notwendige Mitgift nicht auftreiben. Für die Fans jedoch ein Hinweis darauf, dass
die Rennen der IDM Superbike auch in der kommenden Saison das Highlight der Rennwochenenden werden dürften.
Dafür sorgen auch die Besetzungen der übrigen Top-Teams. Suzuki International Europe beschäftigt den österreichischen
Vizemeister Andy Meklau weiter, sein neuer Teamkamerad wird Roman Stamm aus der Schweiz, 2005 als Gesamt-Fünfter bester Supersportler auf Suzuki. MV Agusta bleibt bei Jörg Teuchert,
Alpha-Technik-Honda bei Altmeister Michael Schulten, der die
25. Saison seiner Rennkarriere natürlich liebend gerne mit einem Titel schmücken würde. Mit Ex-Supersport-Pilot Werner Daemen bekommt er aber starke Konkurrenz im eigenen Team.
Yamaha Deutschland ist offiziell nicht mehr vertreten, die Fans der Marke müssen auf den Österreicher Günther Knobloch hoffen. Der hat sich übrigens Timo Gieseler ins Team geholt, den Gewinner des Yamaha-R6-Cups 2005, der seine Laufbahn in der IDM Superpsort fortsetzen soll. Philipp Hafeneger, wie Nebel durch den Yamaha-Rückzug arbeitslos geworden, fand beim Suzuki-
Satelliten-Team Wilbers neben Christian Kellner einen Job. abs

Artikel teilen

Aktuelle Gebrauchtangebote

Alle Artikel