Intern (Archivversion) Künstlerpech

Redakteur Gert Thöle (Foto) und MOTORRAD-Mitarbeiter Didi Lacher nahmen kürzlich am Flutlicht-Cross in Kleinhau teil – mit gemischtem Erfolg. Während Didi in der Inter-Klasse auf seiner Kawasaki KX 250 nach hartem Kampf immerhin Zweiter wurde, hatte HL 500-Fahrer Thöle in der Oldie-Klasse zunächst wenig Glück – und dann reichlich Pech. Der mäßige neunte Platz im ersten Heat ließ umfangreiche Arbeiten am Fahrwerk ratsam erscheinen. Beim Vorspannen der zu laschen hinteren Federung gab es eine unglückselige Kettenreaktion: Ein zur provisorischen Blockade der Feder dienender Montierhebel löste sich aus bis heute ungeklärten Gründen urplötzlich – der Geschädigte vermutet Sabotage –, die Feder schmetterte gegen die Stirn, was in Sekunden eine mächtige Beule anschwellen ließ. Gleichzeitig schnellte die Feder wieder hoch, wobei sich Pechvogel Thöle einen zum Versetzen des Sprengrings benutzten Schraubendreher eigenhändig mehrere Zentimeter in die linke Hand rammte. Ironie des Schicksals: Eben diesen Schraubendreher hatte sich der Kollege bereits in den achtziger Jahren bei einer ähnlichen Aktion quer durch die gleiche Hand gerammt.

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