Intern (Archivversion) Aus der Redaktion

So fern und doch so nah: MOTORRAD-Redakteur Michael Schröders in der Wüste Gobi gestohlene BMW läßt ihn nicht in Ruhe

Letzten Freitag am Telefon von Reise-Redakteur Michael Schröder: barsche Stimme, gebrochenes Deutsch. Ein Polizeioffizier aus Ulan Bator (Roter Held), Mongolei. Schröder nimmt Haltung an, eine ungute Ahnung überkommt ihn. In der Tat. Der Mongole fordert streng die Lagerkosten ein, die Schröders BMW R 1100 GS erzeugt habe. Wieviel? Der Mongole weiß es nicht. Treue Leser erinnern sich: Vor zwei Jahren wurde Schröders BMW in der Wüste Gobi gestohlen. Vor einem Jahr dann die Aufforderung, die irgendwo am Ende der Welt gefundene GS unverzüglich abzuholen. Der Chefredakteur entschied: kein Reisekostenzuschuß zwecks Abholung. »Nehmt sie als Notstromaggregat«, schlägt Schröder vor. Mongole nix versteht. »Will Rechnung schicken, gib Adresse!« Schröder rückt sie nicht raus. »Telefon nächstes Jahr.« Aufgelegt..

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