Internationaler Shorttrack-Cup (Archivversion) Driften für alle

Seit 2001 gibt es in Deutschland den ADAC-Shorttrack-Cup, 2004 wurde eine Europameisterschaft dieser Bahnsport-Spielart aus der Taufe gehoben – und seither hat sich Shorttrack vom Motorradsport-Angebot für jedermann zu
einer Bahnsportvariante entwickelt, bei der Off-
road-Motorräder mit entsprechenden Spezialreifen den Ton angeben. Die ursprüngliche Idee, Besitzern handelsüblicher Enduros oder Supermoto-Maschinen die Chance zu eröffnen, spontan und ohne aufwendige Vorbereitung an einem Wettbewerb teilzunehmen, war in den Hintergrund getreten. 2006 soll sie reanimiert werden.
Dazu wurde das Reglement geändert. Spezialreifen für Motocross-, Enduro-, Speedway- oder Trialsport sind ab sofort aus dem Spiel, die maximale Profiltiefe wurde auf sieben Millimeter fest-gelegt, so dass zum Beispiel ganz serienmäßige Supermoto-
Motorräder mit normalen Regenreifen ohne Umrüstung rennfertig sind. Auch ihre Piloten sind sozusagen aus dem Stand ready to race. Wer mindestens über eine B-Lizenz des Deutschen Motor Sport Bunds (DMSB) verfügt, ist sowieso
auf der sicheren Seite. Alle
anderen dürfen mit einer vor Ort lösbaren Tageslizenz für
25 Euro an den Start rollen. Sportliche Motorradfahrer, die öfter als einmal unter Renn-
bedingungen Gas geben wollen, können sich für die sechs Veranstaltungen umfassende Serie pauschal für 215 Euro einschreiben und nehmen so am Kampf um den Meistertitel und die damit verbundenen Preisgelder teil. Nennungen für einzelne Rennen kosten 50 Euro und müssen fristgerecht beim jeweiligen Veranstalter angemeldet werden.
Los geht’s am 15. Juli auf der Speedway-Bahn in Landshut. Weitere Informationen, Termine und das Reglement gibt es im Internet. abs

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