Interview (Archivversion)

Aral-Yamaha-Teamchef Hermann Kurz zum Grand Prix-Debüt von Markus Barth

?Wie kam es zur Verpflichtung von Markus Barth?Markus Barth fiel mir schon Ende der 80er Jahre als eines der fünf größten deutschen Talente im Moto Cross-Sport auf. Es hat mich beeindruckt, dass er sein Naturtalent nun auch auf der Straße bewiesen hat. Und als sich durch Lucas Oliver Bultos Verletzung die Chance ergab, mit einem deutschen Fahrer anzutreten, habe ich ihn angerufen.Leider waren die Rennen von Technik-Problemen überschattet.Die Motorprobleme in Welkom waren unser erster Ausrutscher dieser Art. Doch im Training lag Markus nur um 1,3 Sekunden hinter Alex Hofmann, der schon zwei Jahre Erfahrung auf einer Grand Prix-250er hat. Dafür, dass Markus noch nie einen Straßen-Rennzweitakter steuerte, war das eine tolle Leistung. Den Grand Prix von Rio müssen wir erst noch analysieren.Wie sind Ihre Zukunftspläne im Grand Prix-Sport?Wenn es irgend geht, möchten wir Tomomi Manako behalten und ihm einen deutschen Fahrer zur Seite stellen, der durchaus Markus Barth heißen könnte. Yamaha Japan hat uns signalisiert, dass sie gern mit uns weitermachen würden.

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