Interview (Archivversion) Viel Maschine für’s Geld

50 Prozent aller Gebrauchtkäufer wollen für die locker gemachten Märker soviel Motorrad wie möglich.

? Nehmen Sie zur Zeit noch Gebrauchte in Zahlung, etwa eine GN 250, eine 400er Bandit oder eine GSX 750 F?Ja. Bei der GSF 400 allerdings muß ich passen, die ist seit dem Start der 600er Bandit preislich einfach nicht mehr zu plazieren. ? Ist jetzt kurz vor Frühlingsbeginn das Gebrauchtlager voller als im Vorjahr?Nein. Sportmaschinen und Enduros gibt es mehr, Chopper weniger. ? GS 500 E, LS 650, VS 800 und 1400 sind also schon knapp?Ja, das ist bei dem Run auf diese Bestseller ja auch nicht verwunderlich. ? Wechseln denn gebrauchte Choppermodelle nur privat den Besitzer?Auf jeden Fall bei der VS 1400. Da sind geforderte und gezahlte Gebrauchtpreise für Händler unattraktiv. ? Sind beim Standort Hamburg auch die neuen Bundesländer Ihr Einzugsgebiet?Ja, das war von Anfang an so. ? Fahren denn die Motorradfahrer aus dem Osten auf die gleichen Modelle ab wie die Wessis?Ja, neuerdings ist das so, vorher hatten die Ostdeutschen vornehmlich den Schwerpunkt Chopper. Jetzt ist das so gemischt wie direkt rund um Hamburg.?Haben Ihre Kunden größtenteils feste Vorstellungen? Oder kommen sie beispielsweise mit einem Chopperwunsch, und Sie heben sie auf eine preiswerte Enduro?So etwa halbe-halbe. Fünfzig Prozent haben ein bestimmtes Budget und kaufen damit die größtmögliche Maschine. Die andere Hälfte sucht nach bestimmten Modellen - etwa ihrem Fahrschul-Typ.

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